Sylvia Löhrmann \ Archiv nach Kategorie 'Blog'
Gastbeitrag beim “wir-in-nrw-blog”
Wir sind ab sofort auf der Suche nach wechselnden Mehrheiten
Als Joachim Gauck die Fraktionen von SPD und uns Grünen kurz vor der Bundespräsidentenwahl besuchte, hat er kein Wort über die politische Lage in Nordrhein-Westfalen verloren. Stattdessen hielt er eine ergreifende Rede, in der er sich u.a. mit dem Freiheitsbegriff auseinandersetzte. Er sprach sich für eine Freiheit aus, die Verantwortung heißt; “erwachsene Freiheit” hat er das genannt. Jeder einzelne hat Verantwortung, diese ihm gewährte Freiheit zum eigenen und zum Wohle aller einzusetzen.
Impressionen vom Bildungsstreik in Düsseldorf, 05.05.2010
Am 05.05.2010 wurde es noch einmal richtig laut und bunt vor dem Landtag. Zunächst demonstrierten Grundschulkinder und Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I für eine Schule für Alle – das Inklusionsfest wurde mit viel Musik und Tanz veranstaltet. Es reisten sogar Kinder des gemeinsamen Unterrichts aus Ostwestfalen-Lippe an, um eine Schule für alle Kinder zu fordern.
Gegen 13 Uhr kamen dann die älteren DemonstrantInnen des Bildungsstreiks auf den Platz vor dem Landtag. Schülerinnen und Schüler, Studentinnen und Studenten wanderten vom Düsseldorfer Hauptbahnhof bis zum Landtag und lösten ihre jungen Kolleginnen und Kollegen mit ihren Protesten ab. Sylvia besuchte die Studierenden und SchülerInnen mit Cem Özdemir. Es wurde kreativ gestreikt. Ca. 4000 DemonstrantInnen waren vor Ort (die Inklusions-Demo nicht eingerechnet).
Hier zunächst das Video zum Bildungsstreik von der Landesgeschäftsstelle der Grünen. Weiter unten einige fotografische Impressionen von den zwei Demonstrationen:
Fotos vom Inklusionsfest: Kristina Beer
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Live-Blog: Sylvia-Ruhr-Express
Wahlkämpfer Frank Krupka unterwegs mit der Spitzenkandidatin
Frank Krupka macht Wahlkampf. Drei Wochen lang. Der Chemietechniker aus Mönchengladbach hat sich dafür drei Wochen Urlaub genommen – und heute ist der Niederrheiner ins Ruhrgebiet gereist. Er begleitet Sylvia Löhrmann auf ihrer Regionalexpress-Tour. Und hier berichtet er von seinen Eindrücken.
8 Uhr: Startbahnhof Düsseldorf
In Düsseldorf treffe ich das ganze grüne Team. Und gleich hat einer die tolle Idee, dass ich über die Tour auf Sylvias Seite berichten soll. Super. Aber es wird nur knappe Berichte von mir geben. Denn ich bin hier, um Wahlkampf zu machen. Material zu verteilen. Mit Leuten zu sprechen. Um 8.22 Uhr geht es los. Rein in den RE 1, zusammen mit Sylvia Löhrmann.
8.40 Uhr: Haltepunkt Duisburg
In Duisburg der erste Halt. Noch ist es ziemlich kalt, so zehn Grad. Aber das schreckt uns nicht. Stattdessen wärmen wir uns durch Bewegung auf. Gehen durch den Bahnhof, verteilen jede Menge Flyer. Natürlich am liebsten der mit dem Titel „Freuen Sie sich auf Ihre Beförderung – Mehr Busse und Bahnen für NRW“.
Die Flyer gehen weg wie warme Semmeln – das war nicht immer so. Die Stimmung ist gut für uns Grüne. Aber kein Wunder: Schließlich sind wir ja die Partei des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Den müssen wir ausbauen! Und wer weiß das besser, als Pendlerinnen und Pendler, die täglich mit überfüllten Zügen und Verspätungen zu kämpfen haben.
9.49 Uhr: Haltepunkt Oberhausen
Oberhausen ist die ärmste Stadt in Nordrhein-Westfalen. Habe ich gerade von Sylvia Löhrmann erfahren. Da ist natürlich die Lage der Städte und Gemeinden ein großes Thema. Und viele sind echt sauer darüber, dass die FDP noch mehr Geld an die Reichen verschenken will. Und Städte wie Oberhausen noch weniger Geld im Stadtsäckel haben werden. Ein echter Aufreger hier in Oberhausen.
Da tut ein kleiner Tanz zu Samba-Rhythmen gut. Denn die kleine Samba-Gruppe „Ruhrgebeat“ begleitet uns ab jetzt den ganzen Tag und sorgt für Stimmung und Aufmerksamkeit.
Doch genug jetzt: Ich muss weiter Flyer verteilen.
10.58: Haltepunkt Gelsenkirchen
Auch Gelsenkirchen ist gebeutelt. Doch neben der Finanzlage ist bei den Leuten auch Griechenland ein wichtiges Thema. Als wir ihnen die grüne Position erklären: Europäische Solidarität – aber auch europäisches Handeln. Gemeinsam muss Europa für zwei Dinge soprgen: 1. künftige Krisen verhindern und 2. die Banken künftig an den Kosten beteiligen – mit einer Finanztransaktionssteuer. Dafür gibt es Sympathien.
12.07 Uhr: Haltepunkt Herne
Im Norden des Ruhrgebiets. Schon beim Ankommen werden wir vom heimischen Landtagskandidaten Peter Hugo Dürdoth per Mikrofon begrüßt. Sylvia wirbt auch in Herne vor dem Bahnhof für einen Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs. Hier in Herne gibt es da ein krasses Beispiel: Menschen im Rollstuhl oder Eltern mit Kinderwagen kommen in Herne zum Teil nicht auf den Bahnsteig. Das wollen die Grünen ändern.
Und dann per Mikro ein Schnelldurchlauf von Sylvia Löhrmann durch den grünen Zukunftsplan für NRW: Beste Bildung für Alle, Energiewende für das Klima und für Arbeitsplätze, Städte und Gemeinden vor der Pleite retten. Kurz, prägnant und verständlich. So kommt sie rüber.
Zwischen Herne und Dortmund
Ganz witzig, Sylvia dabei zu beobachten, wie sie ein Portrait in der Financial Times Deutschland über sich liest. Da steht drin: “Könnte zu einer der mächtigsten Frauen im Land werden”. Liest’s und lacht.
13:30 Uhr: Haltepunkt Dortmund
Gerade wurde ich Zeuge, wie das Team Sylvia zwei CDU-Wählerinnen überzeugte. Erst mit Inhalten: 100.000 Jobs durch Gebäudesanierung. Dann durch Personen: Sie wurden nach dem Gespräch noch der Spitzenkandidatin vorgestellt, fanden sie klasse, schon bei der Elefantenrunde, und nun auch im persönlichen Gespräch. Wenn sie ihr Versprechen halten, kriegen wir ihre Zweitstimme.
Dann trafen wir noch Jürgen Rüttgers. Eine Luftnummer! Denn sein Schriftzug schwebte auf einem Zeppelin über Dortmund. Da ist mir der handfeste Straßenwahlkampf doch sympathischer. Lieber geerdet als abgehoben!
15:17 Uhr: Haltepunkt Bochum
Toller Empfang in Bochum: Vor dem Bahnhof wartet das Lastenfahrrad der Grünen auf uns – mit Grünem Sonnenschirm. Und den brauchen wir: Wie es ein Bochumer schon am Morgen versprochen hatte: In Bochum scheint die Sonne. Zusammen mit der Sambagruppe “Querbeat” spazieren wir durch die Innenstadt bis zum Infostand der Grünen. Dort wieder reges Interesse an Infos und an Gesprächen. Nochmals zum Rüttgers-Zeppelin zurück: In Dortmund war es noch dicht bewölkt. Mich wundert nicht, dass Rüttgers den blauen Himmel meidet – schließlich scheint für ihn gerade nicht unbedingt die Sonne. Und daran wird sich hoffentlich nach dem 9. Mai auch nichts ändern.
16:30 Uhr: Endstation Essen
Der Abschluss unserer Regionalexpress-Tour ist in Essen. Auch hier bei schönem Wetter richtig viel los. Sylvia führt viele Gespräche – ich bin zu weit weg, weil ich Materialien verteile. Aber sie erzählt nachher, dass sie es spannend findet, dass die Menschen ganz gezielt auf sie zukommen – mit ganz konkreten Fragen. Einer etwa hat Angst um den Kulturetat der Städtet – dass es da den Bach runter geht. Da kam unser Konzept zur Rettung der Städte und Gemeinden natürlich gut an. Oder ein anderer verwies auf die Notwendigkeit des Betreuten Wohnens. Auch da ist der Verweis auf unseren Zukunftsplan natürlich möglich: Auch dazu haben wir gute Sachen drin.
Insgesamt ein spannender Tag mit der Spitzenkandidatin. Wieder viele neue Wählerinnen und Wähler bekommen – und ziemlich oft der Spruch: Ich wähle Euch sowieso!
Bericht: Frank Krupka, Fotos: Jakim Essen
Tourbericht vom 27.04. aus Gangelt, Wesseling, Godorf und Köln
Sylvias Termine vom 27.04. führten sie vor allem in den Westen von Nordrhein-Westfalen. Es waren wieder einige Schultermine dabei, aber auch Natur- und Umweltschutzprobleme, kommunale Baumaßnahmen und die Ruhr 2010 standen auf der Agenda.
Therapiehund Nemo fordert und fördert
Zusammen mit den Grünen KandidatInnen vor Ort und Ruth Seidl, Grüne Abgeordnete aus Heinsberg, besucht Sylvia am morgen die Mercator-Förderschule in Gangelt, um sich über die Schule zu informieren, da sie besondere Angebote bereit hält. So wurde Syvia nicht nur von Therapiehund Nemo begrüßt, der die Schülerinnen und Schüler spielend fordert und fördert, sondern konnte auch einen Einblick in den Unterricht nehmen und mit einem Schüler sprechen. Die Mercator-Förderschule arbeitet integrativ und schafft es, viele Kinder, die durch das enge Raster des bisherigen Schulsystems gefallen sind, wieder aufzubauen und in Ausbildungen zu vermitteln.
Aber auch diese Schule stellt sich die Zukunftsfrage. Wie kann der Schulstandort gehalten werden und wird es bald Kooperationen mit anderen Schulen geben? Die ortsansässigen Grünen diskutieren mit Sylvia bei einem späteren Pressegespräch genau über diese zukunftsweisenden Fragen. Besonders im ländlichen Raum müssen die Konzepte gut sein, um Schulstandorte nachhaltig zu stärken – die Infrastrukturen dürfen nicht geschwächt werden.
Zusammen und doch getrennt, Schulzentrum Wesseling
Der nächste Termin führt Sylvia nach Wesseling. Auch dort geht es um Schule. Das Schulzentrum Wesseling führt deutlich vor Augen, dass wir in NRW eine separierenden Schulstruktur haben. Zwar werden alle Bildungsgänge an einem Ort angeboten – Hauptschule, Realschule und Gymnasium teilen sich ein Grundstück – vor Ort werden die Schülerschaften aber klar getrennt, sogar mit Zäunen mitten auf dem Schulhof. Die Szenerie erinnert bei der Ortsbegehung stark an die alten Schulhofmodelle, die eine Trennung von katholischen und evangelischen Kindern vorsahen. Es gibt einen Schulhof, aber er wird von einer Linie getrennt, die kein Schüler übertreten darf. Wie erwähnt, in Wesseling wird zwischen der Hauptschule und den beiden anderen Schulformen aber sogar ein Zaun gestellt.
Die Grünen vor Ort sehen in diesem System keine Zukunft, ebenso wie Sylvia. Vor allem die Anmeldezahlen an den einzelnen Schulformen erzwingen auf lange Sicht eine Debatte um eine richtige Zusammenlegung der Schulen. In Wesseling werden die Schülerinnen und Schüler aber so lange getrennt, wie es geht. Selbst die neu gebaute Mensa darf von den Schülerinnen und Schülern der verschiedenen Schulformen nicht gleichzeitig benutzt werden.
Treppen über Bäume
In Wesseling gibt es allerdings noch mehr Baustellen. An der Uferstraße wurde im Rahmen der Ruhr 2010 eine Ufertreppe geplant, die die Einwohner Wesselings ablehnen. Für die Treppen müssten viele alte Bäume gefällt werden und auch die anderen Veränderungen erscheinen nicht sinnvoll. Im Klartext: Es soll reichlich Geld in den Sand gesetzt werden und das auch noch gegen den Willen der Bürgerinnen und Bürger. Dementsprechend hat sich eine Bürgerinitiative gegründet, die sich gegen den Umbau wehrt. Sylvia hört sich das Anliegen der Initiative an und verspricht, dass dieses Thema – soweit es auf der Landesebene zu klären ist – durch eine Anfrage im Landtag weiter beleuchtet wird. Womöglich ist da noch etwas zu machen.
Nach diesem Termin gehen die Wesselinger Grünen mit Sylvia ins Rathaus. Dort kann noch einmal ein reger Austausch zur Kommunal- und Landespolitik geschehen. Die Presse ist immer dabei und hier und da wird die Koalitionsfrage noch einmal auf den Tisch gebracht. Rot-Grün hat gute Chancen, umso motivierter zeigen sich alle Grünen vor Ort und auch Sylvia. Besonders freut sie sich über ihr Gastgeschenk – eine kleine Fröschin, die direkt im Tourauto installiert wird.
Protest im Grünen gegen den Godorfer Hafen
Die Wesselinger Grünen hatten aber noch einen Termin vorgeschlagen. Es geht ab ins Grüne, nach Godorf. Dort wird seit gut 27 Jahren – mal besser, mal schlechter – der Bau eines eigenen Hafens geplant, obwohl es in der direkten Umgebung genügend Häfen gibt. Auch hier ist eine starke Grün-bewegte Bürgerinitiative engagiert und wehrt sich immer noch erfolgreich gegen die Denkblockaden in einigen politischen Lagern. Wirtschaftlich wäre ein Hafen in Godorf nicht, zu allem Übel würde durch den Hafenbau aber auch ein Naturschutzgebiet zerstört. Während wir mit Sylvia an der Mahnwache der Initiative stehen – einem großen Wagen, der im Sommer und Winter Raum für Proteste bietet – kommen viele Jogger, FahrradfahrerInnen und Familien mit Kindern und Hunden an uns vorbei. Sie nutzen das Naturschutzgebiet intensiv, aber zerstören es nicht. Auch deswegen sollte vom Godofer Hafen Abstand genommen werden. Kurios sind die kreativen Ideen der Initiative. Wenn man die großen Volksparteien nicht von Außen umstimmen kann, dann muss man sie eben von Innen bekehren. Um die Ortsverbände der CDU für den Schutz der Landschaft und der Bevölkerung zu gewinnen, und auch großen wirtschaftlichen Schaden von Godorf abzuwenden, sind manche Engagierte einfach in die CDU eingetreten, um dort andere Mehrheiten zu schaffen. Die Geschichte wird mit so viel Schwung erzählt und enthält so viele interessante Wendungen, dass Sylvia lachend dazu rät, sie solle doch aufgeschrieben werden – und auch bei den Wesselinger Grünen bedankt sie sich für dieses besondere, abwechslungsreiche und auch amüsante Programm.
Leistungsstark, vielfältig und gerecht
Die letzten Termine des Tages finden in Köln statt. Dort nimmt Sylvia an einer Podiumsdiskussion der Kölner Grünen zu dem Thema ‘Leistungsstark, vielfältig und gerecht – Schule der Zukunft’ teil. Als Einstimmung werden fünf Minuten aus der Dokumentation ‘Treibhäuser der Zukunft’ gezeigt, eine Dokumentation über Schule, wie sie sein könnte. Sylvia wird gleichzeitig von einem ZDF-Team begleitet und diskutiert eifrig mit WissenschaftlerInnen, LehrerInnen und KandidatInnen aus Köln. Das Feedback für uns Grüne fällt sehr positiv aus. Es wird aber auch gemahnt: Bleiben die richtigen Schritte aus, werden die Kinder wegen den bestehenden Denkblockaden in der Schuldebatte auf Dauer bestraft – durch schlechtere Leistungen, Chancen- und Perspektivlosigkeit.
Im Wahlcheck
Zuletzt stellt Sylvia sich dann noch dem WDR Wahlcheck der Aktuellen Stunde. Bürgerinnen und Bürger stellen ihr direkt Fragen, die sie trotz der späten Uhrzeit umfassend beantwortet. Das dafür nötige Studio wird kurzerhand im Bürgerhaus Stollwerk eingerichtet, dort, wo auch die Podiumsdiskussion stattgefunden hat.
Fotos, Bericht und Begleitung: Kristina BeerAnti-Atom-Demo in Ahaus
Schon seit mehreren Monaten liefen in Grünen Kreisen und der breiten Anti-Atom-Bewegung die Vorbereitungen zu einer der größten Anti-Atom-Demos in Deutschland auf Hochtouren. Zum 24. Jahrestag der Tschernobylkatastrophe wurde einerseits die KETTENreAKTION zwischen den Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel und andererseits die Anti-Atom-Demo am Zwischenlager in Ahaus verwirklicht. Zwischen Krümmel und Brunsbüttel reihten sich über 100.000 Anti-AKW-Aktivisten in eine Menschenkette, die über 120 Kilometer reichte. In Ahaus versammelten sich ca. 7.000 Gegner, die vom Ahauer Bahnhof bis zum Zwischenlager marschierten.

Sylvia war in Ahaus mit dabei – und mit ihr viele Grüne aus NRW und dem Bund. Um hier nur einige zu nennen: Britta Haßelmann, Bärbel Höhn, Claudia Roth, Daniela Schneckenburger, Volker Beck, Oliver Krischer, Hermann Ott und Malte Spitz.
Die Bewegung war bunt durchmischt und friedlich. Das Wetter so gut, dass wir wohl alle mit reichlich Sommerbräune nach Hause gegangen sind. Die mitgebrachten Fotos können hier wohl am Besten wiedergeben, wie gut die Stimmung vor Ort war und wie breit die Anti-Atom-Bewegung in Deutschland und seinen Nachbarländern aufgestellt ist. Der Ausstieg aus dem Atomausstieg, wie schwarz-gelb ihn im Bund und in NRW plant, wird mit uns nicht zu machen sein!
Viel Spaß nun mit unseren Bildern von der Anti-Atom-Demo in Ahaus!
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