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Tourbericht vom 5.5.12: Gütersloh, Bielefeld, Paderborn und Lage

Sylvia mit auf dem Gütersloher Markt mit Volker, Thorsten und Wiebke die in den Wahlkreisen Kandidieren.

Sylvia mit auf dem Gütersloher Markt mit Volker, Thorsten und Wiebke.

Was gibt es Schöneres als einen Tag im wunderbaren Ostwestfalen-Lippe? Eben darum sind wir heute auch den ganzen Tag hier unterwegs. Als erstes besuchen wir die Gütersloher Grünen auf dem örtlichen Wochenmarkt. Auch wenn das Wetter nicht so ganz mitspielt, sind viele Interessierte da, um ihre Fragen an Sylvia und die Direktkandidatin und Direktkandidaten Wiebke Brems, Thorsten Schmolke und Volker Brüggenjürgen loszuwerden. Zum Einstieg soll Sylvia dann auch direkt mal an wenigen Punkten deutlich machen, warum in NRW Grün gewählt werden soll. Sylvia versucht es auf drei Punkte herunterzubrechen:

Unser Schwerpunkt liegt eindeutig auf Klima, Kindern und Kommunen. Mit dem Klimaschutzgesetz, das die Grünen erarbeitet haben, haben wir eine klare Strategie formuliert, wie wir die Klimaziele in NRW einhalten werden und den Klimaschutz als Jobmotor für uns nutzen. Nachdem wir es geschafft haben, den Jahrzehnte währenden Streit ums Schulsystem mit allen Betroffenen zu befrieden, geht es uns nun darum, den Kita-Ausbau weiter voranzutreiben und die Schulen fit zu machen für den inklusiven Unterricht. Und als Drittes ist es ein zentraler Aspekt unserer Arbeit, die kommunalen Finanzen zu sichern und die kommunale Selbstverwaltung zu stärken. Da haben wir mit dem kommunalen Rettungsschirm begonnen und dort muss nun weiter gegen die Bundesregierung abgearbeitet werden, die den Kommunen mehr und mehr Geld weg nimmt. Also die Zweitstimme für Grün: für Kinder, Klima und Kommunen!

In Bielefeld sind wir nur kurz für ein Interview zu Gast in der Redaktion des Westfalen-Blatts (am Samstag, den 12.5. kommen wir noch mal für einen längeren Besuch!) und fahren dann direkt weiter zum Frühlingsfest nach Paderborn. Frühlinghaftes Wetter begrüßt uns dort dann auch; aber damit in NRW Grünes wachsen kann, braucht es natürlich auch ein wenig Regen. Den Ost-Westfalen macht der Regen immerhin nichts aus und so stehen auch bei diesem weniger einladenden Wetter noch zahlreiche Zuschauer vor der Bühne und diskutieren mit den Bildungs-Experten der Grünen, unserer Schulministerin und der Paderborner Fraktionsvorsitzenden und Bildungspolitischen Sprecherin Sigrid Beer. Auch mit dabei ist Harald Grünau, der zweite Direktkandidat für Paderborn. Bevor das Bühnenprogramm startet, wird Sylvia aber noch eine Unterschriftenliste einer Elterninitiative aus Etteln überreicht. Deren Kinder lernen an einem Teilstandort einer Grundschule und für die würden sie gerne eine Sondergenehmigung für jahrgangsübergreifendes Lernen in der Klasse I und II bekommen, auch wenn der Hauptstandort anders arbeitet. Ein schwieriges Thema, aber Sylvia nimmt es selbstverständlich zur Prüfung mit ins Ministerium. Außer um Bildung geht es dann aber auch noch mal um die Energiewende. OWL ist da eine Vorzeigeregion: hier stehen die meisten der ersten  Windräder NRWs. Während es in vielen Regionen noch vorrangig um den Ausbau der Windenergie geht, sieht Sylvia in OWL mittlerweile die Modernisierung der alten Anlagen im Mittelpunkt, das sogenannte repowering. Denn seit dem ersten Boom in OWL produzieren gleich große Anlagen doppelt so viel Strom; das macht es aus Effizienzgründen aber für die einzelnen Besitzer auch aus wirtschaftlichen Grünen sehr interessant, ihre Anlagen zu modernisieren.

Nach dem Besuch bei den WahlkämpferInnen in Paderborn ging es dann noch weiter ins Lipperland nach Lage. Dort haben die Kreis-Grünen mit ihrer Direktkandidatin für West-Lippe, Manuela Grochowiak-Schmieding, eine Veranstaltung im Bürgerhaus organisiert. Manuela ist der Überzeugung, dass wir in der klammen Haushaltslage in unserer Politik umsteuern müssen: “Wir dürfen nicht mehr in krank-machendes investieren! Das wenige Geld, das zur Verfügung steht, muss in ökologischen und sozialen Feldern investiert werden.” Ein Beispiel ist für sie der “Nationalpark Senne”, der unserer Meinung nach kommen soll. Für Sylvia ist Lippe beim Thema “ökologischer Wandel” in vielen Bereichen vorne mit dabei. Ein Paradebeispiel seien die Stadtwerke Lemgo, die den Ausbau von Kraft-Wärme-Kopplung und Erneuerbarer Energien besonders stark betreiben. Innerhalb von zweieinhalb Jahren werden die Stadwerke Lemgo 100 % ihres Stroms selbst erzeugen – mit Kraft-Wärme-Kopplung und Erneuerbaren Energien! Das ist ist ein Vorbild für das ganze Land.

Sylvia mit Demo für Inklusion in Gütersloh

Während Sylvias Rede in Gütersloh kommt ein Demonstrationszug für mehr Inklusion am Wahlkampfstand vorbei.

Blog · Dienstag, 8. Mai 2012 · weiterlesen »

Tourbericht vom 4.5.12: Oberhausen, Hattingen, Dortmund und Mülheim

Heute sind wir mit Sylvia im Revier unterwegs. Dabei werden wir heute von zahlreichen Journalistinnen und Journalisten begleitet, die die Gelegenheit nutzen wollen, über unsere Spitzenkandidatin hautnah berichten zu können. Bei schönstem Wetter geht es als erstes in ein stillgelegtes Hallenbad, das die Stadt Oberhausen schließen musste, da sie sich die Sanierung nicht leisten konnte. Dort gibt Sylvia zusammen mit Jürgen Trittin eine Pressekonferenz zum Thema kommunale Haushaltslage. Das Hallenbad selbst ist seit etwa 2 Jahre geschlossen. Die Stadt Oberhausen hat bald 2 Mrd. Euro Schulden und streicht daher alles, was irgendwie zu streichen ist. Aber selbst, wenn Oberhausen den gesamten Verwaltungsapparat zusammenstreichen würde, könnten mit den Einnahmen kaum die Kredite bedient werden. Sie ist aber nicht die einzige Kommune, die es kaum noch schaffen kann, ohne Hilfe aus so einer prekären Lage heraus zu kommen. “Aus dem Grund haben wir in unserer Regierungszeit den ‘Stärkungspakt Stadtfinanzen’ – den kommunalen Rettungsschirm -  beschlossen. Aber der reicht nicht aus, wir müssen nun zusammen eine neue Gesamtstrategie Ruhr erarbeiten, die die Kommunen in die Lage versetzt, den Strukturwandel zu schaffen,“ beschreibt Sylvia einen unserer Lösungsansätze.

Gemeinsam mit Sylvia und den Journalistinnen und Journalisten besuchen wir nach diesem traurigen Beispiel noch einen Ort, an dem der Strukturwandel gelingt. In Hattingen steht die alte Hinrichshütte, ein Leuchtturm der Schwerindustrie, die zu bis zu 10.000 Arbeitsplätze schaffte. Heute ist die in den Neunzigern geschlossene Hütte als Industriemuseum wiederbelebt worden und erinnert an das alte Revier. Vom Hochofen 3, dem einzigen, der noch steht, bekommen wir einen Überblick davon, was sich seit dem getan hat. “Auf dem Gelände des ehemaligen Hüttenwerks haben sich unzählige Firmen niedergelassen und bilden ein modernes Gewerbegebiet”, wie der Landrad Arnim Brux freudestrahlend erklärt. Im Anschluss an die Führung stellt uns dann noch eine Initiative von verschiedenen öffentlichen und privaten Unternehmen das Projekt “Energie-Effizienz-Region” im Ennepe-Ruhr-Kreis vor. Die haben in Zusammenarbeit mit Kreis und Gemeinden eine Strategie entwickelt, wie die Region die Klimaziele erreichen kann. Dabei sind sich auf Schwierigkeiten und Chancen gestoßen, so sorgt die energielastige Industrie, die im Kreis angesiedelt ist, dafür, dass der Kreis die Anteilziele erneuerbarer Energien nur schwer erreichen kann, dafür ergeben sich gleichzeitig enorme Einsparpotentiale. Genauso ergeben sich solche Chancen bei den Wohngebäuden der Genossenschaften, die historisch bedingt auch heute noch einen großen Teil der Mietwohnungen bereitstellen.

Bevor wir zum Abschluss des Tages noch zu einem Bildungsgespräch in einer Mülheimer Bibliothek aufbrechen, statten wir der Meisterstadt Dortmund einen Besuch ab. Hier stößt in der Innenstadt auch Jürgen Trittin wieder zu uns, um gemeinsam mit Sylvia und der Dortmunder Direktkandidatin Daniela Schneckenburger und dem Direktkandidaten Mario Krüger an der Reinoldikirche Rede und Antwort zu stehen. Ein Anwohner lenkt die Diskussion auf den Dortmunder Flughafen. Mario Krüger findet da deutliche Worte: “Über die letzte Jahre hat die Stadt Dortmund, das heißt, Sie und ich mit unseren Gebühren, mit jedem Glas Wasser, hat die Stadt Dortmund mit 300 Millionen Euro den Flughafen subventioniert! Das hat jetzt selbst die EU angeprangert und hat dazu eine Untersuchung begonnen. Dortmund braucht keinen Flughafen, vor allem nicht, wenn er sich nicht selber trägt, ein Flughafen gehört nicht zur kommunalen Daseinsvorsorge.” Ganz anders als die Kinderbetreuung, die auch in Dortmund dieses Geld sehr gut gebrauchen könnte. Nach anderthalb Stunden in Dortmund geht es dann zum Abschluss nach Mülheim, wo wir über Bildung und die Umsetzung des Rechtsanspruchs auf Inklusion diskutieren.

Am Ende des Tages haben wir gemeinsam mit den Journalistinnen und Journalisten eine Tour durchs Revier bewältigt, die uns alle Facetten des Ruhrgebiets gezeigt hat. Wir konnten dabei gut sehen, wie die rot-grüne Landesregierung in den letzten 20 Monaten den schwarz-gelben Scherbenhaufen aufgekehrt hat und was man aus NRW machen kann, wenn man unsere Rezepte für starke Kommunen, gute Bildung für Kinder und den ökologischen Wandel unseres Industriestandorts umsetzt.

Blog · Dienstag, 8. Mai 2012 · weiterlesen »

Tourbericht vom 1.5.12: Solingen und Düsseldorf

Auch am Feiertag sind wir natürlich mit Sylvia unterwegs und vor allem an einem wichtigem, wie dem 1. Mai. „Der 1. Mai ist der Tag der Arbeit, er ist der Tag der Solidarität, er ist der Tag des Gemeinsamen – und nicht des Trennenden.“ So beschreibt Sylvia, was dieser Feiertag für sie ausmacht. Als stellvertretende Ministerpräsidentin ist sie heute eingeladen worden, in Solingen die Mairede auf der Kundgebung zu halten. Der Tag des Gemeinsamen, nicht des Trennenden – gerade in Solingen ist das immer wieder ein Thema. Die Bilder des rechtsradikalen Brandanschlags, der fünf Mitmenschen das Leben kostete, gingen damals um die Welt – aber vor allem blieben sie in den Köpfen der Menschen in Solingen. Und trotzdem, oder gerade deshalb haben die Rechten von ProNRW diesen Tag ausgewählt, um Hass zu verbreiten. Vor einer örtlichen Moschee der Salafisten stellten sie Mohammed-Karikaturen zur Schau. Anschliessend flogen Steine und es kam zu Festnahmen. Für Sylvia ist derweil klar:

Müssen wir das ertragen? Nein, müssen wir nicht. Denn wir stehen gemeinsam dagegen auf – Bunt statt braun, Vielfalt statt Einfalt, Toleranz statt Ignoranz, Demokratie statt Nazi-Ideologie.

Sylvia macht ihre Sicht deutlich, ein Mittel gegen extremistische Ideologien liegen in der Sicherung sozialer Teilhabe aller - und auch dafür steht dieser Feiertag. Seit Generationen gehen Gewerkschaften am 1. Mai auf die Straße, um für mehr Gerechtigkeit zu kämpfen. Aber leider geht die soziale Schere seit Jahren immer weiter auseinander. Wir müssen umsteuern: „Wir müssen weg von einer Arbeitsmarktpolitik, die Niedriglöhne forciert, Mindestlöhne ablehnt, Kombilöhne fördert, unterbezahlte Leiharbeit bevorzugt, Minijobs hofiert, nichts gegen das Ausufern von Werkverträgen unternimmt und damit sich nicht für faire Löhne einsetzt. Das sind die Missstände, die eine Gesellschaft immer weiter auseinander treiben.“

Sylvia mit Monika Düker beim Rundgang über das Volksfest

Sylvia mit Monika Düker beim Rundgang über das Volksfest im Hofgarten.

Nach der Mairede geht es für uns in den Hofgarten von Düsseldorf. Ein gemeinsames Volksfest vieler Vereine, Verbände und Gewerkschaften aus Düsseldorf hat hier lange Tradition und jedes Jahr beteiligen sich auch die Düsseldorfer Grünen daran. Mit den Direktkandidaten aus Düsseldorf ging Sylvia von Stand zu Stand, wo man sich über die verschiedenen Gruppen und Aktivitäten in Düsseldorf und Umgebung informieren konnte. Und dabei trifft man natürlich auch immer die eine oder andere Bekannte, denn zu vielen der Organisationen besteht seit langem enger Kontakt. Ein Teil der Organisationen, die sich auf dem Fest vorstellen, sind auch die jeweiligen Gemeinden der verschiedenen Volksgruppen, die sich in Düsseldorf niedergelassen haben. Mit ihrer heimischen Küche, aber auch mit anderen kulturellen Eindrücken aus ihrer Heimat, geben sie tiefe Einblicke in das, was sie bzw. ihre Vorfahren geprägt hat. Für Sylvia ist es immer wieder schön zu sehen, wie dieses Volksfest funktioniert:

Volksfeste wie dieses hier im Hofgarten sind lebendigen Beispiele dafür, dass eine multikulturelle Gesellschaft funktioniert, eben bunt statt braun, Einfalt statt Vielfalt!

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Blog · Sonntag, 6. Mai 2012 · weiterlesen »

Tourbericht vom 27.04.2012: Besuch in Essen

Sylvia mit Essener Direktkandidaten auf dem Podium

Sylvia mit Essener Direktkandidaten auf dem Podium

Heute ging es für unsere Spitzenkandidatin nach Essen, ihre Geburtsstadt. Auf dem Willy-Brandt-Platz in der Essener Innenstadt stand sie zusammen mit den Grünen Direktkandidaten Mehrdad Mostofizadeh und Dirk Kindsgrab auf dem Podium, das Oliver Keymis moderierte. Nach kurzen Eingangsvorträgen meldeten sich im Rahmen der anschließenden offenen Runde viele Passanten zu Wort und stellten ihre Fragen an die Politiker. So wurde als erstes gefragt, ob wir Grüne die Kompetenzen des Landesrechnungshof stärken würden, sollten wir wieder in die Regierung gewählt werden. Eine Frage, genau richtig für den ehemaligen Haushaltspolitischen Sprecher der Grünen Fraktion, Mehrdad. Der ist allerdings der Meinung, dass die Kompetenzen schon sehr weit gehen. Es komme vor allem auf den Dialog zwischen Parlament, Regierung und Rechnungshof an und den sieht er mit dessen neuen Präsidentin Dr. Brigitte Mandt sehr positiv entgegen. Es sei ohnehin nicht so, dass die einzige Aufgabe des LRH (Landesrechnungshofs) sei, ein Mal im Jahr seinen Bericht vorzulegen. Vielmehr besteht durchgehend die Möglichkeit ,Rücksprache zu halten.

Oliver Keymis mit einem fragenden Bürger

Oliver Keymis mit einem fragenden Bürger

Ein anderer Essener fragte die anwesenden PolitikerInnen zu Ihrer Haltung zum Fiskalpakt und zur Grichenlandpolitik aus. Definitiv ein Bundesthema - unsere Haltung in NRW ist trotzdem eindeutig. Denn wir werden dem Gesetz in dieser Form nicht zustimmen. Sylvia formuliert es so: „Das Parlament darf nicht in diesem Maße in seinen Kompetenzen beschnitten werden. Wir wollen, dass der Bundestag und auch der Bundesrat einbezogen werden. Außerdem sehen wir die Notwendigkeit, dass gleichzeitig auch die Einführung der Finanztransaktionssteuer auf europäischer Ebene erfolgen muss.“ Nur damit könnten die Folgen für die öffentliche Hand in Zukunft vermindert werden. Denn die öffentliche Hand sei es, die zur Zeit den größten Teil der Kosten trägt, die die Finanzwirtschaft verursacht hat. „Wir brauchen eine Stärkung der Realwirtschaft und dafür muss die muss sich die Finanzwirtschaft auf die Stärkung der Realwirtschaft konzentriert und nicht zum Selbstzweck werden“, so Sylvia weiter.

Nach dem Termin ging es für unsere Spitzenkandidatin dann noch ins Studio des WDR.

Blog · Freitag, 27. April 2012 · weiterlesen »

Tourbericht vom 22.04.12: Besuche in Emsdetten, Ascheberg und Bocholt

Heute ging es für Sylvia den ganzen Tag durch das schöne Münsterland. Als erstes zum Frühschoppen des Grünen Ortsverbandes nach Emsdetten. Im gut gefüllten Saal berichtete Sylvia dort den interessierten Bürgerinnen und Bürgern über die Ergebnisse ihrer Arbeit in Düsseldorf. Dabei griff sie auch noch mal das Thema „Verlässlichkeit in der Politik“ auf, mit dem die Direktkandidatin des Wahlkreises ihr Eingangsstatement eingeleitet hatte. Dabei machte sie deutlich: „Wir Grüne halten unsere Versprechen!“ (Wie man auch hier noch einmal nachlesen kann)

Wie bei den folgenden Veranstaltungen ging es auch in Emsdetten viel um das Thema Bildung. Denn gerade in ländlichen Regionen wie dem Münsterland hat der Schulkonsens große Auswirkungen, schließlich ermöglicht er den Erhalt des Schulstandortes in kleineren Städten. Aber auch die Überarbeitung der Richtlinien für Grundschulen wurde diskutiert, denn auch im Bereich der Grundschulen besteht Handlungsbedarf. So geht es um den Erhalt wohnortnaher Grundschulen – kurze Beine, kurze Wege – wie z.B. durch den weiteren Aufbau von Teilstandorte, ohne die Vergleichbarkeit der Ausbildungen zu gefärden.

In Ascheberg besuchte Sylvia dann den neu gegründeten Ortsverband. In der Stadt war Sylvia in den letzten Jahren so oft wie kaum irgendwo in einer Stadt in NRW. “Die Gemeinde ist ein Symbol dafür, wie Politik von unten gemacht wird,” ist sich Sylvia sicher. Hier durfte sie auch die erste Gemeinschaftsschule genehmigen. “In Gemeinden wie Ascheberg haben engagierte Bürgerinnen und Bürger in Eigenregie Konzepte für ihre Schullandschaft erarbeitet, für längeres gemeinsames lernen. Die Konzepte waren so konkretisiert, dass sie schon schnell nach dem Antritt der Minderheitsregierung genehmigungsfähig waren,” erfreut sich Sylvia an der Erinnerung.

Nach anderthalb Stunden machten wir uns dann mit Sylvia auf den Weg ins Europahaus nach Bocholt. Auch hier Standen die Gespräche wieder im Zeichen der Bildung. Denn die Stadt steckt mitten im Findungsprozess, wie sie ihre Schullandschaft gestalten möchte. Nach einer detaillierten Elternbefragung steht nun zur Debatte, ob man eine Gesamtschule oder eine Sekundarschule gründet. Politisch ist die Frage noch nicht geklärt, die Eltern hatten sich allerdings mit 80 % Zustimmung deutlich für eine Gesamtschule ausgesprochen. Im Zusammenhang der Schulumgestaltung kommt auch das Thema Inklusion zur Sprache, ein “kleines Problem” sieht da eine anwesende Lehrerin. Sylvia ist da ganz ihrer Meinung, auch wenn sie es weniger als ein Problem sieht: “Das ist die größte Aufgabe, der sich unser Schulsystem in den nächsten Jahren stellen muss. ‘Muss’ nicht nur, weil der Europäische Gerichtshof das so vorgegeben hat, sondern weil es wichtig ist, dass wir jedes Kind mitnehmen. Unsere Gesellschaft darf niemanden ausschließen.”

Blog · Sonntag, 22. April 2012 · weiterlesen »

Tourbericht vom 21.04.12: Besuche in Solingen, Köln, Bergheim und Satzvey

Für Sylvia begann der Wahlkampftag heute in der Innenstadt bei sich zu Hause, in Solingen. Seit vielen Jahren wohnt unsere Spitzenkandidatin hier nun schon. Da trifft man natürlich viele alte Bekannte am Stand, wie den Schuster der schon seit Jahren im wohlverdienten Urlaub ist. Aber in erster Linie ging es natürlich auch hier um politische Inhalte. Für die Solinger ist der Autobahnanschluss der A3 zum Beispiel ein großes Thema. Da ist Sylvia froh, Gutes berichten zu können, denn „mit uns Grünen ist nun endlich eine machbare Optimierung des Anschlusses in Sicht, so wie wir es versprochen haben: ökologisch vertretbar, kurzfristig machbar und dabei sehr effektiv in der Stauminderung!“

Sylvia mit den Kölner Direktkandidaten am Rande des Kreisparteitages der Kölner Grünen

Sylvia mit den Kölner Direktkandidaten am Rande des Kreisparteitages der Kölner Grünen

Nach dem Heimspiel in Solingen ging es dann nach Köln, hier starteten die Grünen mit einer KreismitgliederInnenversammlung in den Wahlkampf. Mit Sylvias motivierender Ansprache wollen die Kölner nun im Wahlkampf weiter aufdrehen.Auch mit den beiden Direktkandidaten Arndt Klocke und Sabine Müller, die beiden bemühen sich am 13. Mai nämlich nicht nur um die Zweitstimme der Wähler, sondern streben auch ein Direktmandat über die Erststimmen ihres Wahlkreises an. In Bergheim Werben die Mitglieder des Ortsverbands um die Zweitstimme der Anwohner. In der Stadt geht es vor allem um das nahegelegene Kohlekraftwerk von Eon und dessen Ausbau. Dagegen hat sich in der Stadt die Bürgerinitiative „Big Ben“ gegründet und mit der haben wir dann Vorort auch die Umgebung besucht. Dabei hat Sylvia die Grüne Position noch einmal deutlich gemacht: Ausbau der Erneuerbaren fördern, anstatt weiter auf Kohle zu setzen. In NRW sind derzeit noch einige Kraftwerke in Bau bzw. schon genehmigt. Die Grünen stehen aber dafür, dass es bei denen bleibt, damit wir unsere CO2-Einsparziele auch erreichen können.

Sylvia mit einem Lehrer ins Gespräch vertieft

Sylvia mit einem Lehrer ins Gespräch vertieft

Als letzten Wahlkampftermin stand dann noch ein Besuch in Satzvey an, wo Sylvia einen Vortrag zum Thema Sekundarschule gehalten hat. Anschließend hat sie sich eine Stunde lang den Fragen der Anwohner gestellt. Dabei konnte Sylvia auch noch einmal die erfolgreiche Bilanz ihrer Schulpolitik vorstellen: „Das Gesetz ist erst seit Oktober in Kraft, und dennoch konnten wir für 42 Sekundarschulen und 19 neue Gesamtschulen GRÜNES Licht geben.“

Den langen Tag ließ Sylvia dann noch festlich ausklingen, Michael Vesper feierte seinen Geburtstag in Köln.

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Blog · Samstag, 21. April 2012 · weiterlesen »

Tourbericht vom 19.04.12: Besuche in Duisburg, Tönisvorst und Krefeld

Sylvia beim Marktrundgang in Duisburg

Sylvia beim Marktrundgang in Duisburg

Am zweiten Tag Sylvias Wahlkampftour machen wir zu erst Station in Duisburg. Am Heinz-Bünck-Platz sichert ein Wochenmarkt die wohnortnaheVersorgung mit frischen Lebensmitteln aus der Region, ein Angebot das bei den Anwohnern gut ankommt. Ab 8:30 Uhr nutzt Sylvia die Gelegenheit sich mit den Marktbesucherinnen und Besuchern zu unterhalten, von Jung bis Alt sind alle Generationen vertreten. „Vor allem für die Älteren ist so ein kleiner Wochenmarkt sehr wichtig,“ wie ein Anwohner Sylvia bestätigt. Bei schönstem Wetter wird auch in Tönisvorst der Grüne Infostand auf dem Wochenmarkt besucht. Hier wird Sylvia auch vom ZDF interviewt, für die Sendung „Berlin Direkt“. Die Fragen zeigen, am 13. Mai geht es vor allem um NRW, um die Zukunftsfähigkeit des Landes, aber es geht auch darum ein starkes Signal nach Berlin zu senden.

„In NRW geht es darum, die Zukunft des Landes zu sichern, durch gute Bildung für alle und die beschleunigte Energiewende mit der Fortsetzung der industriellen Umorientierung, weg von kohle hin zu Erneuerbaren. Und es geht darum, den Kommunen Handlungsspielraum zu schaffen, auch wenn sie in der Haushaltssicherung sind, die kommunale Selbstverwaltung ist eine sichere Stütze unserer Demokratie und essentiell für unser Land.“

Sylvia am Stand am Toenisvorster Markt

Sylvia am Stand auf dem Toenisvorster Markt

Nach vielen Gesprächen auf dem Markt ging es dann nach einem kleinen Mittagssnack ins nahe Krefeld. Dort hat Sylvia dann ein langes und intensives Gespräch mit einer Reporterin und zwei Reportern von der BILD. Es wurden nahezu alle Themen angesprochen und Sylvia hat klar gemacht, wo Grün den unterschied macht. Im Anschluss an das Interview fuhr Sylvia dann wieder ins Ministerium, denn auch zu Wahlkampfzeiten gibt es da noch viel zu tun.

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Blog · Donnerstag, 19. April 2012 · weiterlesen »

Tourbericht vom 18.04.12: Start in Leverkusen

Nach dem wir während Sylvias Amtszeit als stellvertretende Ministerpräsidentin und Ministerin für Schule und Weiterbildung nicht über Sylvias private Homepage gebloggt haben, ist der Wahlkampf nun in die heiße Phase eingestiegen. Deshalb wollen euch nun wieder über Sylvias Termine auf dem laufenden halten.

Sylvias Wahlkampftour startete heute in der Innenstadt von Leverkusen! Von 9:00 Uhr an zeigte Sylvia, was wir Grünen zu bieten haben und stellte sich den Fragen der interessierten Bürger. Es gab dabei auch viel Zuspruch für Grüne Politik. Am Infostand echauffierte sich ein Bürger über die Lebensbedingungen in Großmastanlagen und freute sich über das Engagement der Grünen in diesem Bereich. Es sei schön zu sehen, wie wir uns da für einen besseren Tierschutz und Verbraucherschutz einsetzen würden. Ein anderer Bürger fand kritische Worte zum Soli-Ost, es könne ja nicht sein, das Leverkusen einen Kredit aufnehmen müsse, um die Ausgaben von wem anders zu finanzieren. Eine Kritik der sich Sylvia in allen Punkten anschloss: „Deshalb werden wir uns auch im Bundesrat weiterhin dafür dafür stark machen, den Soli-Ost in einen Bedarfspakt umzuwandeln. Wir brauchen keine Mittelverteilung nach Himmelsrichtung oder mit der Gießkanne, das Geld muss dahin, wo es gebraucht wird!“

In Leverkusen haben wir die Tour gestartet, die uns an über 70 Terminen durch 50 Städte und Gemeinden führt. Wir freuen uns auf die Gespräche mit euch.

Bis bald, vor Ort!

Blog · Mittwoch, 18. April 2012 · weiterlesen »

Gastbeitrag beim “wir-in-nrw-blog”

Wir sind ab sofort auf der Suche nach wechselnden Mehrheiten

Als Joachim Gauck die Fraktionen von SPD und uns Grünen kurz vor der Bundespräsidentenwahl besuchte, hat er kein Wort über die politische Lage in Nordrhein-Westfalen verloren. Stattdessen hielt er eine ergreifende Rede, in der er sich u.a. mit dem Freiheitsbegriff auseinandersetzte. Er sprach sich für eine Freiheit aus, die Verantwortung heißt; “erwachsene Freiheit” hat er das genannt. Jeder einzelne hat Verantwortung, diese ihm gewährte Freiheit zum eigenen und zum Wohle aller einzusetzen.

Weiterlesen beim wir-in-nrw-blog

Aktuell,Blog · Montag, 19. Juli 2010 · weiterlesen »

Impressionen von der Bundespräsidentenwahl

Am 30. Juni wurde Christian Wulff zum Bundespräsidenten gewählt. Hier einige Fotos von den Grünen Wahlfrauen und Wahlmännern.

Die Grünen Wahlfrauen und Wahlmänner aus NRW

Sylvia im Gespräch mit Hildegard Hamm-Brücher

Aktuell,Blog · Montag, 5. Juli 2010 · weiterlesen »
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