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	<title>Sylvia Löhrmann</title>
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	<description>Fraktionsvorsitzende der Grünen Fraktion im Landtag NRW</description>
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		<title>Sylvia L&#246;hrmann &#252;ber ihr Studium in Bochum</title>
		<link>http://sylvia-loehrmann.de/979/sylvia-loehrmann-ueber-ihr-studium-in-bochum/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 14:17:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jakim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Subversives Stricken im  steinernen Gel&#228;nde
Interview mit RUB Alumni, dem Netzwerk f&#252;r Ehemalige der Ruhr-Universit&#228;t-Bochum
RUB Alumni: Bildungspolitik ist Ihr „Steckenpferd“,  wie war denn Ihr Studium damals an der Ruhr-Universit&#228;t?
L&#246;hrmann: Ich  habe ab 1975 Anglistik und  Germanistik f&#252;r das Lehramt studiert, ausgerechnet  w&#228;hrend einer  Umbruchsituation: Damals wurde von den Schulformlehr&#228;mtern auf ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1><strong><strong>Subversives Stricken im  steinernen Gel&#228;nde</strong></strong></h1>
<p><strong><a title="Interview Sylvia L&#246;hrmann mit RUB Alumni" href="http://www.ruhr-uni-bochum.de/alumni/alumni-interviews/loehrmann.html">Interview mit RUB Alumni, dem Netzwerk f&#252;r Ehemalige der Ruhr-Universit&#228;t-Bochum</a></strong></p>
<blockquote><p><strong>RUB Alumni:</strong> Bildungspolitik ist Ihr „Steckenpferd“,  wie war denn Ihr Studium damals an der Ruhr-Universit&#228;t?</p>
<p><strong>L&#246;hrmann:</strong> Ich  habe ab 1975 Anglistik und  Germanistik f&#252;r das Lehramt studiert, ausgerechnet  w&#228;hrend einer  Umbruchsituation: Damals wurde von den Schulformlehr&#228;mtern auf  die  Stufenlehr&#228;mter umgestellt. Wir waren das erste Semester, das davon   betroffen war, und die universit&#228;ren Strukturen waren auf Vieles nicht   vorbereitet. Zum Beispiel sollten wir einen gro&#223;en Baustein P&#228;dagogik   absolvieren, aber weil die Kapazit&#228;ten nicht ausreichten, konnte man  ersatzweise  Soziologie, Psychologie und Philosophie belegen, um auf die  n&#246;tige Stundenzahl  zu kommen. – F&#252;r die Erweiterung meines Horizontes  war das wunderbar, aber  zur Vorbereitung auf die Unterrichtspraxis  war  es eigentlich unzureichend, das geschah dann erst  sp&#228;ter im  Referendariat.</p></blockquote>
<p><a title="Das Interview in voller L&#228;nge" href="http://www.ruhr-uni-bochum.de/alumni/alumni-interviews/loehrmann.html">Weiterlesen</a></p>
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		<title>Gastbeitrag beim &#8220;wir-in-nrw-blog&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 07:16:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jakim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir sind ab sofort auf der Suche nach wechselnden Mehrheiten
Als Joachim Gauck die Fraktionen von SPD und uns Gr&#252;nen kurz vor der  Bundespr&#228;sidentenwahl besuchte, hat er kein Wort &#252;ber die politische  Lage in Nordrhein-Westfalen verloren. Stattdessen hielt er eine  ergreifende Rede, in der er sich u.a. mit dem Freiheitsbegriff  auseinandersetzte. Er ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Wir sind ab sofort auf der Suche nach wechselnden Mehrheiten</h1>
<blockquote><p>Als Joachim Gauck die Fraktionen von SPD und uns Gr&#252;nen kurz vor der  Bundespr&#228;sidentenwahl besuchte, hat er kein Wort &#252;ber die politische  Lage in Nordrhein-Westfalen verloren. Stattdessen hielt er eine  ergreifende Rede, in der er sich u.a. mit dem Freiheitsbegriff  auseinandersetzte. Er sprach sich f&#252;r eine Freiheit aus, die  Verantwortung hei&#223;t; “erwachsene Freiheit” hat er das genannt. Jeder  einzelne hat Verantwortung, diese ihm gew&#228;hrte Freiheit zum eigenen und  zum Wohle aller einzusetzen.</p></blockquote>
<p><a title="Sylvia L&#246;hrmann beim wir-in-nrw-blog" href="http://www.wir-in-nrw-blog.de/2010/07/sylvia-lohrmann-wir-sind-ab-sofort-auf-der-suche-nach-wechselnden-mehrheiten/">Weiterlesen beim wir-in-nrw-blog</a></p>
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		</item>
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		<title>Neue Landesregierung</title>
		<link>http://sylvia-loehrmann.de/970/neue-landesregierung/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 13:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylvia Löhrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Sylvia L&#246;hrmann wird Ministerin f&#252;r Schule und Weiterbildung
Ab sofort ist Sylvia L&#246;hrmann im Schulministerium zu erreichen. In allen Fragen von Schule und Weiterbildung kontaktieren Sie bitte das B&#252;ro der Ministerin!
Hier das komplette neue Kabinett:
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Sylvia L&#246;hrmann wird Ministerin f&#252;r Schule und Weiterbildung</h2>
<p>Ab sofort ist Sylvia L&#246;hrmann im <a href="http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Ministerium/Kontakt/index.html" target="_blank">Schulministerium</a> zu erreichen. In allen Fragen von Schule und Weiterbildung kontaktieren Sie bitte das <a href="mailto:sylvia.loehrmann@msw.nrw.de" target="_blank">B&#252;ro der Ministerin</a>!</p>
<p>Hier das komplette neue Kabinett:</p>
<div id="attachment_974" class="wp-caption alignleft" style="width: 695px"><a href="http://sylvia-loehrmann.de/wp-content/uploads/2010/07/Kabinett_2982.jpg"><img class="size-large wp-image-974" title="Kabinett_298" src="http://sylvia-loehrmann.de/wp-content/uploads/2010/07/Kabinett_2982-685x494.jpg" alt="" width="685" height="494" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Wilfried Meyer, D&#252;sseldorf</p></div>
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		</item>
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		<title>Gemeinsam mehr m&#246;glich machen</title>
		<link>http://sylvia-loehrmann.de/967/gemeinsam-mehr-moeglich-machen/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 13:10:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylvia Löhrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Reden]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Koalition der Einladung]]></category>
		<category><![CDATA[Koalitionsvertrag]]></category>
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		<category><![CDATA[Zukunftsplan]]></category>
		<category><![CDATA[Zusammen für NRW]]></category>

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		<description><![CDATA[Rede von Sylvia L&#246;hrmann MdL,
Fraktionsvorsitzende und Verhandlungsf&#252;hrerin,
zur Einbringung des Koalitionsvertrags bei der Landesdelegiertenkonferenz
von B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen NRW in Neuss, 10. Juli 2010

Es gilt das gesprochene Wort!
Liebe Freundinnen und Freunde,
heute geht es um ein wichtiges Etappenziel auf dem Weg zu mehr Gr&#252;n in NRW.
Wir beraten und beschlie&#223;en heute einen Koalitionsvertrag zur Bildung einer rot-gr&#252;nen Minderheitsregierung f&#252;r NRW.
Dazu ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Rede von Sylvia L&#246;hrmann MdL,</h2>
<h4>Fraktionsvorsitzende und Verhandlungsf&#252;hrerin,</h4>
<h3>zur Einbringung des Koalitionsvertrags bei der Landesdelegiertenkonferenz<br />
von B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen NRW in Neuss, 10. Juli 2010</h3>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/0wsdcR38_hw&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/0wsdcR38_hw&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p>Es gilt das gesprochene Wort!</p>
<p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p>
<p>heute geht es um ein wichtiges Etappenziel auf dem Weg zu mehr Gr&#252;n in NRW.</p>
<p>Wir beraten und beschlie&#223;en heute einen Koalitionsvertrag zur Bildung einer rot-gr&#252;nen Minderheitsregierung f&#252;r NRW.</p>
<p>Dazu habt Ihr uns vor drei Wochen den Auftrag gegeben, und ich finde, das Ergebnis kann sich sehen lassen.</p>
<p>In sage und schreibe 15 Tagen haben wir mit der SPD ein sozial-&#246;kologisches Reformprogramm f&#252;r NRW erarbeitet, das wir guten Gewissens vor unseren W&#228;hlerinnen und W&#228;hlern verantworten k&#246;nnen.</p>
<p>Ich sage bewusst mit der SPD und nicht gegen die SPD.</p>
<p>Es war ein sachorientiertes Ringen um das Beste f&#252;r NRW.</p>
<p>Es war ein Arbeitsprozess, der am Gelingen orientiert war, von zwei Partnern auf Augenh&#246;he.</p>
<p>Und so ist aus unserem MACHT MEHR M&#214;GLICH</p>
<p>ein GEMEINSAM MEHR M&#214;GLICH MACHEN geworden.</p>
<p>Hier ist er, Anrede, &#8211; der sozial-&#246;kologischen Aufbruch f&#252;r ganz Nordrhein-Westfalen.</p>
<p><a href="http://www.gruene-nrw.de/fileadmin/user_upload/landesverband/gruene-nrw/aktuelles/2010/koalitionsvertrag/Koalitionsvertrag_Rot-Gruen_NRW_2010-2015.pdf" target="_blank">Ein mehrheitsf&#228;higer Zukunftsplan f&#252;r ganz Nordrhein-Westfalen</a>.</p>
<p>Das gemeinsame Angebot von uns GR&#220;NEN und der SPD f&#252;r ganz Nordrhein-Westfalen.</p>
<p>Dieser Vertrag enth&#228;lt ein umfassendes Regierungsprogramm mit drei Schwerpunkten, genau denen, f&#252;r die wir vor der Wahl gek&#228;mpft haben:</p>
<ol>
<li>Bildung: Die Studiengeb&#252;hren kommen weg, die Gemeinschaftsschule wird kommen, die Kitas werden besser.</li>
<li>Klima und Energie: Wir setzen auf die energetische Geb&#228;udesanierung und auf Erneuerbare Energien.</li>
<li>Kommunen: Wir werden sie wieder handlungsf&#228;hig machen, mit einem vor der Wahl versprochenen Altschuldenfonds.</li>
</ol>
<p>Das sind die Schwerpunkte im Wahlkampf gewesen, das waren die Schwerpunkte unseres Zukunftsplans, und das sind die Schwerpunkte des Koalitionsvertrags.</p>
<p>Ich sage Euch ganz ehrlich: Ich bin stolz auf diesen Vertrag und vor allen Dingen stolz auf alle, die daran mitgearbeitet haben. In der Verhandlungskommission, in den Arbeitsgruppen, im Textteam. Daf&#252;r sage ich ganz herzlichen Dank. Dieser Dank richtet sich ganz ausdr&#252;cklich auch an die entsprechenden Pendants bei der SPD.</p>
<p>Aber – und das sage ich auch ausdr&#252;cklich – ich bin auch stolz auf Euch, auf unsere Partei, auf uns Gr&#252;ne.</p>
<p>Mit unserem Gr&#252;nen Zukunftsplan f&#252;r NRW haben wir ja &#252;berhaupt erst die Voraussetzung geschaffen – die Voraussetzung f&#252;r diesen Weg weisenden Koalitionsvertrag.</p>
<p>Und wenn ich Weg weisend sage – dann meine ich das wortw&#246;rtlich! Dieser Vertrag weist uns – Gr&#252;nen und SPD – den Weg, den neuen Weg, den wir gemeinsam mit allen, die wollen, in der n&#228;chsten Zeit gehen werden.</p>
<p>Deshalb haben wir auch diese &#220;berschrift gew&#228;hlt: &#8220;Gemeinsam neue Wege gehen.&#8221; oder das sch&#246;ne Titelblatt: &#8220;Zusammen f&#252;r NRW.&#8221;</p>
<p>Und das betrifft zum Einen das Wie: Wir werden eine Minderheitsregierung bilden – das ist ein neuer Weg. Das ist &#8211; wie wir alle wissen &#8211; ein Wagnis. Wir brauchen f&#252;r jede einzelne Abstimmung im Parlament zumindest zwei Abgeordnete, die sich enthalten. Oder einen, der unseren Initiativen zustimmt.</p>
<p>Das hei&#223;t auch: Wir sind gespr&#228;chsbereit, und wir schauen auch auf die Ideen der anderen. Das meinen wir mit  &#8221;Koalition der Einladung&#8221;. Und das meinen wir sehr ernst!</p>
<p>Der Weg ist das Ziel.</p>
<p>Das hei&#223;t auch: Wir k&#246;nnen nicht wissen: h&#228;lt das f&#252;nf Monate oder f&#252;nf Jahre? Aber wir werden es versuchen, denn die Bev&#246;lkerung hat uns ja nicht f&#252;r f&#252;nf Monate gew&#228;hlt, sondern f&#252;r f&#252;nf Jahre.</p>
<p>Und es gibt gute Chancen auf Erfolg. Dieser Vertrag enth&#228;lt viele Einladungen. Wir wollen eine neue demokratische Kultur des Miteinanders mit allen Fraktionen im Parlament.</p>
<p>Von ihnen h&#228;ngt es ab, ob dieser Weg gelingt oder nicht. Betreiben sie Obstruktion und Blockade, oder &#246;ffnen sie sich unseren Angeboten? Betreiben sie Fundamentalopposition oder folgen sie unserer Einladung, mitzutun an der Gestaltung der Zukunft unseres Landes?</p>
<p>Das ist der eine Teil des neuen Wegs. Die Art und Weise, wie wir regieren wollen und regieren werden. Der Weg geh&#246;rt zum Ziel.</p>
<p>Der andere Teil betrifft die Inhalte – auch da wollen wir neue Wege gehen, mehr Chancen er&#246;ffnen und alle Potenziale nutzen.</p>
<p>Was hei&#223;t das nun konkret?</p>
<p>Nehmen wir den Klimaschutz: Wir werden ein Klimaschutzgesetz auf den Tisch legen, das verbindliche Klimaschutzziele festlegt. Und es wird einen Klimaschutzplan geben, der die entsprechenden konkreten Ma&#223;nahmen benennt. Inklusive Zwischenziele.</p>
<p>Und wenn klar ist, dass weitere neue Kohlekraftwerke diesen Klimaschutzzielen widersprechen &#8211; dann wird es die auch nicht geben!</p>
<p>Anrede,</p>
<p>diese Koalition leitet das Ende des fossilen Zeitalters in NRW ein! Und genau das meinen wir, wenn wir von NRW als &#8220;Energieland Nummer Eins&#8221; sprechen!</p>
<p>Das sind neue Wege, die mehr Chancen f&#252;r den Klimaschutz er&#246;ffnen, die unsere vorhandenen Potenziale &#8211; was Energiewissen, was Produktion und Entwicklung, was Forschung angeht, &#8211; gezielt nutzen werden. Das schafft  Arbeitspl&#228;tze, das schafft Wirtschaftskraft und zwar fern von kurzfristigen Hilfs- und Konjunkturprogrammen. Was wir da vorhaben, ist von Dauer und ist nachhaltig. Und das alles werden wir gemeinsam mit den Menschen, mit den Unternehmen schaffen.</p>
<p>Dass das dann auch passiert, daf&#252;r sorgt Johannes Remmel, der in der n&#228;chsten Woche der erste Klimaschutzminister Deutschlands werden wird – wenn Ihr das wollt und es heute beschlie&#223;t.</p>
<p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p>
<p>auch was die Frauenrechte angeht, m&#252;ssen wir neue Wege gehen.</p>
<p>Dass bei uns etwas mehr als die H&#228;lfte der Menschen Frauen sind, wissen alle. Aber warum sind nur 12 Prozent in den Aufsichtsr&#228;ten Frauen?</p>
<p>Frauen haben in diesem Land noch immer weniger Chancen. Das ist Realit&#228;t in diesem Land. Weniger Chancen f&#252;r beruflichen Aufstieg, und weniger Geld, wenn sie das gleiche leisten wie M&#228;nner.</p>
<p>Das wollen wir &#228;ndern. Mit dem f&#252;r Deutschland neuen Weg einer Quote f&#252;r Aufsichtsr&#228;te beispielsweise.</p>
<p>Das ist ein neuer Weg, der Frauen mehr Chancen er&#246;ffnet, und der f&#252;r alle gemeinsam die bei den Frauen vorhandenen Potenziale nutzt.</p>
<p>Und Frauen sind dabei nur das gr&#246;&#223;te Beispiele f&#252;r Gruppen, die in diesem Land systematisch benachteiligt sind. Das wollen wir beenden. Durch Chancengleichheit und Gleichberechtigung.</p>
<p>Dass das auch in konkrete Politik m&#252;ndet, daf&#252;r wird die zuk&#252;nftige &#8220;Ministerin f&#252;r Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter&#8221; sorgen, Barbara Steffens – wenn ihr das wollt und es heute beschlie&#223;t. Und dass das gr&#246;&#223;te Bundesland ab Mittwoch von einer weiblichen Doppelspitze regiert wird, ist ja auch ein gutes Signal.</p>
<p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p>
<p>&#8220;Neue Wege gehen, mehr Chancen er&#246;ffnen, alle Potenziale nutzen&#8221;. In einem Bereich passen die drei Kerns&#228;tze, die &#252;ber der Pr&#228;ambel stehen, ganz besonders gut zusammen: In der Bildung.</p>
<p>Es ist ein Skandal, dass wir es in unserem Land zulassen, dass so viele Kinder und Jugendliche auf der Strecke bleiben. Und es ist ein Skandal, dass das dann auch noch vom Geldbeutel der Eltern abh&#228;ngig ist. Oder von der Herkunft, wie der aktuelle Integrationsbericht der Bundesregierung erneut zeigt. Es geht einfach nicht richtig voran!</p>
<p>Und das beschreibt die zwei riesigen Herausforderungen, die wir – SPD und Gr&#252;ne – nun gemeinsam angehen wollen; und f&#252;r die dieser Koalitionsvertrag die Basis bildet.</p>
<ol>
<li>Wir m&#252;ssen die Qualit&#228;t unseres Bildungssystems so verbessern, dass eben kaum noch jemand auf der Strecke bleibt. Am besten &#252;berhaupt kein Kind. Wir wollen kein Kind und keinen Jugendlichen mehr zur&#252;cklassen, Anrede. Weil wir es uns schlicht und ergreifend nicht leisten k&#246;nnen!</li>
<li>Wir m&#252;ssen die Bildungskette so weit wie m&#246;glich Schritt f&#252;r Schritt von Beitr&#228;gen und Geb&#252;hren befreien, damit der Geldbeutel kein Grund mehr ist, warum Kinder auf der Strecke bleiben.</li>
</ol>
<p>Ihr wisst es, Anrede, die gr&#246;&#223;te Herausforderung in der Bildungspolitik ist der Umbau des Schulsystems &#8211; und die am meisten umk&#228;mpfte, und die schwierigste.</p>
<p>Die Blockierer und Kritiker haben sich prompt zu Wort gemeldet. Die einen sagen, dass sei der Generalangriff auf das Schulsystem, die anderen sagen, das bliebe hinter den vollmundigen Versprechungen des Wahlkampfes zur&#252;ck.</p>
<p>Beides ist falsch. Wir legen den Umbau zielgerichtet, klug und unumkehrbar an, und dabei nehmen wir die Menschen mit; weil wir auf den regionalen Konsens setzen!  Und genau das haben wir im Wahlkampf vertreten und versprochen. Kein geringerer als Dr. Ernst R&#246;sner, der Begr&#252;nder der deutschen Gemeinschaftsschule, bescheinigt uns genau dies in einem Brief an den Spiegel-Autor Jochen Leffers als Replik auf dessen Artikel vom 8. Juli:</p>
<p>&#8220;Vergleichen Sie mal das Wahlprogramm der Gr&#252;nen zur Schulstrukturreform mit der Koalitionsvereinbarung! Stimmt nahezu 1 : 1.&#8221;</p>
<p>Und weil das so ist, dass genau unser Konzept der Schule der Zukunft Grundlage f&#252;r das Regierungshandeln ist, darum ist es auch folgerichtig, dass wir f&#252;r diesen Bereich auch Verantwortung &#252;bernehmen.</p>
<p>Ich wei&#223;, was das f&#252;r eine Herausforderung ist, aber ich freue mich darauf. Und ich wei&#223;, dass ihr in den Kommunen ma&#223;geblich mit dazu beitragen werdet, dass unser Weg gelingt.</p>
<p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p>
<p>drei Ministerinnen und Minister habe ich genannt.</p>
<p>Da m&#246;chte ich eine weitere Person nicht vergessen:</p>
<p>Wir k&#246;nnen n&#228;mlich auch froh sein, dass es gelungen ist, im gro&#223;en Wirtschaftsministerium einen Staatssekret&#228;r zu verankern. Und zwar f&#252;r den zentralen Bereich Verkehr. Das wird unser gesch&#228;tzter und kompetenter Kollege Horst Becker sein. Ein Verkehrsexperte, der bei Freunden und politischen Gegnern nicht unbedingt gleich beliebt ist, aber &#252;berall aufgrund seiner Fachkenntnis geachtet und manchmal auch gef&#252;rchtet wird.</p>
<p>Aber, Anrede, wir vier allein auf der Regierungsbank reichen nicht, um unsere Politik erfolgreich umzusetzen. Viel wichtiger und zentraler – noch einmal gesteigert in einer Minderheitsregierung – ist das Parlament. Und damit unsere Fraktion. Die ersten Wochen mit uns 23 Abgeordneten stimmen mich da absolut zuversichtlich: Diese Truppe wird das anpacken und packen. Alle sind hoch motiviert, alle sind hoch kompetent, und alle ziehen an einem gemeinsamen gro&#223;en Strang.</p>
<p>Und die kommende Fraktionsf&#252;hrung wird mit daf&#252;r sorgen, dass wir &#8211; gemeinsam mit dem frisch gew&#228;hlten Landesvorstand &#8211; als NRW Gr&#252;ne einen sachlichen, kompetenten und sichtbaren Gegenpol zur Chaos-Regierung in Berlin bilden werden.</p>
<p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p>
<p>Der Koalitionsvertrag beschreibt einen Aufbruch in die Zukunft. Wir er&#246;ffnen neue Chancen und wollen alle Potenziale nutzen.</p>
<p>Die Potenziale und M&#246;glichkeiten aller Kinder und Jugendlichen.</p>
<p>Die Potenziale und M&#246;glichkeiten unserer Wirtschaft und unserer Umwelt.</p>
<p>Die Potenziale unserer St&#228;dte und Gemeinden. Auch hier halten wir Wort – unsere St&#228;dte und Gemeinden werden wieder handlungsf&#228;hig.</p>
<p>Die Potenziale f&#252;r unsere Demokratie. Indem wir direkte Beteiligung erleichtern und erm&#246;glichen.</p>
<p>Die Potenziale und M&#246;glichkeiten der Menschen von Nordrhein-Westfalen in ihrer ganzen Vielfalt.</p>
<p>Daf&#252;r lohnt es sich, Geld in die Hand zu nehmen.</p>
<p>Wenn dann die Stimmen laut werden: Wir machen Schulden auf dem R&#252;cken der Zukunft, dann ist genau das Gegenteil der Fall:</p>
<p>Wir investieren in die Zukunft. Ja, wir geben Geld daf&#252;r aus, Chancen zu er&#246;ffnen und Zukunftspotenziale zu nutzen. Und das wird sich mittel- und langfristig sowohl gesellschaftlich als auch finanziell auszahlen. Das Geld, das wir in die Hand nehmen, hat ein gro&#223;es Ziel: Wir wollen gemeinsam mehr m&#246;glich machen.</p>
<p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p>
<p>ich habe bisher bewusst nichts zur noch amtierenden Landesregierung gesagt. Mich nicht an ihr abgearbeitet. Aber bei der Finanzpolitik muss ich eine Ausnahme machen: Der bisherige Finanzminister Linssen will sich gerade ein Denkmal setzen – eines, das er nicht verdient hat.</p>
<p>Denn in seinem Haushalt hat er etwa drei Milliarden Euro nicht ber&#252;cksichtigt. Er hat die Nettoneuverschuldung k&#252;nstlich klein gehalten. Das lassen wir dieser Regierung nicht durchgehen. Das, Herr Linssen, ist nicht seri&#246;s und nicht solide. Die Schlussabrechnung, die wir mit dem Nachtrag vornehmen, wird das zeigen. Finanzminister Linssen ist ein Schuldenrekordminister. Und wir werden es erleben, dass wir, SPD und Gr&#252;ne, sowohl in Zukunftsfelder investieren als auch die Neuverschuldung senken k&#246;nnen.</p>
<p>Das soll meine einzige Anmerkung zur in wenigen Tagen nicht mehr amtierenden Landesregierung sein.</p>
<p>Aber nicht meine letzte Anmerkung zu den anderen Parteien, zum Ist-Zustand.</p>
<p>Mit wem haben wir es zu tun, wenn wir uns jeweils Verb&#252;ndete suchen m&#252;ssen f&#252;r unsere Vorhaben?</p>
<p>Erstens mit einer innerlich zerrissenen CDU. Die Fraktion gespalten: zwischen einem so genannten Reformer und einem konservativen Sachwalter der &#196;ra R&#252;ttgers. Mit einer Partei, die immer noch nicht wahrhaben will, dass sie es sich zu einfach macht, wenn sie das schlechte Wahlergebnis allein auf den Bund schiebt.</p>
<p>Wir haben es zu tun mit einer FDP, die leider bisher nicht erkannt hat, dass &#8220;privat vor Staat&#8221; krachend abgew&#228;hlt worden ist. Unsere Freiheit hei&#223;t Verantwortung. Statt sich inhaltlich neu aufzustellen, arbeitet sie sich an uns ab und glaubt doch glatt, dass 6,7 Prozent ungef&#228;hr so viel sind wie 12,1!</p>
<p>Die Linkspartei hat ihre Rolle noch nicht gefunden und tritt ausgesprochen unterschiedlich auf. Aus Berlin kommen konstruktive T&#246;ne, in D&#252;sseldorf ein einziges H&#252; und Hott.</p>
<p>Ich bin gespannt, was die Linkspartei mit ihrem W&#228;hlerauftrag macht – ob sie den sozial-&#246;kologischen Politikwandel mitbef&#246;rdert oder nur Radikalforderungen herausposaunt, ohne Verantwortung zu beweisen.</p>
<p>Und noch eins, liebe Freundinnen und Freunde, lasst Euch nicht kirre machen, wenn CDU und FDP vor einem Linksb&#252;ndnis warnen, wenn wir auch mal mit Stimmen der Linkspartei unsere Politik umsetzen.</p>
<p>Die, die das kritisieren, die k&#246;nnen doch nicht schnell genug mit der Linkspartei an einem Tisch sitzen, wenn es darum geht, sich eigene Vorteile zu verschaffen. Das ist im Parlament gerade sehr plastisch zu erleben! Wenn es nicht verwerflich ist, dass Herr Uhlenberg unmittelbar mit den Stimmen der Linkspartei zum Landtagspr&#228;sidenten gew&#228;hlt wird, wieso soll es dann verwerflich sein, wenn Hannelore Kraft mittelbar durch das Verhalten der Linkspartei zur Ministerpr&#228;sidentin gew&#228;hlt wird?</p>
<p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p>
<p>lasst mich abschlie&#223;end einen Wunsch &#228;u&#223;ern. Ich w&#252;nsche mir, dass wir ganz, ganz viele Menschen in diesem Land dazu ermuntern, aufzubrechen – gemeinsam mit uns. Mit diesem Vertrag, der soviel von unserem Zukunftsplan f&#252;r NRW enth&#228;lt, im R&#252;cken.</p>
<p>Dass wir gemeinsam neue Wege gehen. Gemeinsam mehr m&#246;glich machen.</p>
<p>Daf&#252;r k&#246;nnt Ihr heute mit Eurer Entscheidung, mit Eurer Stimme, ein Signal geben. Ich bin mir sicher: Ihr werdet das mit voller &#220;berzeugung und gro&#223;er Geschlossenheit tun.</p>
<p>Aber jetzt bin ich erst einmal gespannt und freue mich erst einmal auf unsere Diskussion.</p>
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		<title>Hinweise zum Abschnitt &#8220;Schule&#8221; des Koalitionsvertrages</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 14:34:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylvia Löhrmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[von Sigrid Beer MdL
 
Zentrale  Aussagen (gefettet):
Wir wollen mit allen Fraktionen und Akteuren einen Konsens in der Schulpolitik erreichen. 
Wir Gr&#252;ne haben schon in der letzten Legislatur dazu aufgefordert, wegen der Notwendigkeit der inneren und &#228;u&#223;eren Schulentwicklung einen Konsensversuch zu unternehmen. J&#252;rgen R&#252;ttgers ist das nach der Wahl auch eingefallen. Wir nehmen uns selbst ernst und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>von Sigrid Beer MdL</h3>
<p> </p>
<p>Zentrale  Aussagen (gefettet):</p>
<p><strong>Wir wollen mit allen Fraktionen und Akteuren einen Konsens in der Schulpolitik erreichen. </strong></p>
<p>Wir Gr&#252;ne haben schon in der letzten Legislatur dazu aufgefordert, wegen der Notwendigkeit der inneren und &#228;u&#223;eren Schulentwicklung einen Konsensversuch zu unternehmen. J&#252;rgen R&#252;ttgers ist das nach der Wahl auch eingefallen. Wir nehmen uns selbst ernst und werden die anderen Fraktionen noch einmal einladen. Die FDP hat allerdings schon signalisiert, dass sie eine Einladung nicht annehmen werde.</p>
<p><strong>Sofortprogramm korrigiert Schwarz-Gelb: Kopfnoten werden abgeschafft, die Drittelparit&#228;t von LehrerInnen-Sch&#252;lerInnen-Eltern in der Schulkonferenz wird wieder hergestellt, Kommunen <span style="text-decoration: underline;">k&#246;nnen</span> Grundschulbezirke wieder einf&#252;hren, und die Verbindlichkeit der Grundschulgutachten wird aufgehoben, d.h. die Eltern entscheiden &#252;ber den Besuch der weiterf&#252;hrenden Schule. </strong></p>
<p>Diese Punkte erfordern eine &#196;nderung des Schulgesetzes. Schon zur Plenarsitzung am 15.07.2010 bringen wir hierzu einen <a href="http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD15-24.pdf">Gesetzentwurf</a> ein (kleine Schulgesetznovelle). Da bei Gesetzes&#228;nderungen Anh&#246;rungen vorgeschrieben sind, ist mit einer Verabschiedung erst Ende des Jahres zu rechnen.</p>
<p>Damit w&#252;rden die Kopfnoten zum n&#228;chsten Schulhalbjahr entfallen und die Grundschulbezirke und Grundschulgutachten zur n&#228;chsten Anmeldephase im Februar 2011. Die Drittelparit&#228;t w&#252;rde zum Schuljahr 2011/2012 wirksam.</p>
<p><strong>Das weitere Vorziehen des Einschulungsalters wird gestoppt, kommunale Schulmodelle werden unverz&#252;glich genehmigt, ebenso wird den neu gegr&#252;ndeten Gesamtschulen der Ganztag genehmigt und der Gemeinsame Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderungen erm&#246;glicht. </strong></p>
<p>Bestimmte Entscheidungen erfordern keine Gesetzes&#228;nderung und k&#246;nnen administrativ gef&#228;llt werden. Da das Schulministerium von Sylvia L&#246;hrmann gef&#252;hrt werden wird, sind wir sicher, dass hier rasch richtige und wichtige Entscheidungen fallen.</p>
<p>Wichtig ist, dass Kommunen, die Schulmodelle entwickelt haben und bislang aus Furcht vor dem bislang restriktiven Ministerium keine Antr&#228;ge gestellt haben, nun rasch Antr&#228;ge auf Genehmigung stellen (am besten auch das <a href="http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Ministerium/Kontakt/index.html" target="_blank">Ministerinb&#252;ro</a> direkt informieren). § 25 des derzeit g&#252;ltigen Schulgesetzes erlaubt die Genehmigung von Schulversuchen.</p>
<p>Gleiches gilt auch f&#252;r bereits genehmigte Schulmodelle, die aber nicht in der urspr&#252;nglich geplanten Form genehmigt wurden, und die nun die Chance haben, bestimmte Restriktionen loszuwerden. Auch sie sollten neue Antr&#228;ge stellen.</p>
<p>Die Gr&#252;ndung von Gesamtschulen wurde seitens der schwarz-gelben Landesregierung bisher behindert, neuen Gesamtschulen der Ganztag vorenthalten und der Gemeinsame Unterricht untersagt. Damit soll nun Schluss sein. Die 39 Initiativen zur Gr&#252;ndung von Gesamtschulen in NRW werden R&#252;ckenwind erhalten.</p>
<p><strong>Ein Inklusionsplan wird die Forderungen der UN-Konvention &#252;ber die Rechte von Menschen mit Behinderungen umsetzen. </strong></p>
<p><a href="http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD14-10371.pdf?von=1&amp;bis=0">Eine fraktions&#252;bergreifende Entschlie&#223;ung zum Thema Inklusion</a> ist im Dezember 2009 nach monatelangen Verhandlungen an der FDP gescheitert, die CDU lehnte damals aus Koalitionsgr&#252;nden entgegen der eigenen &#220;berzeugung ebenfalls ab.</p>
<p>Das Schulministerium hat seither nur zweimal zu einem Runden Tisch gebeten, allerdings ohne verbindliche Verabredungen zu treffen. Nun werden SPD und Gr&#252;ne zum 15.07.2010 den <a href="http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD15-26.pdf">Antrag von Dezember erneut ins Plenum</a> einbringen, und wir hoffen, dass die CDU diesmal mitstimmt. In dem Antrag wird die Landesregierung aufgefordert, einen Inklusionsplan aufzustellen. Darin wird geregelt werden, wie der Umbau vom aussortierenden F&#246;rderschulsystem hin zum inklusiven Bildungssystem bewerkstelligt werden kann. Zurzeit besuchen 85 % der Kinder mit sonderp&#228;dagogischem F&#246;rderbedarf eine F&#246;rderschule, 15 % nehmen am Gemeinsamen Unterricht in der Regelschule teil. Dieses Verh&#228;ltnis wollen wir in wenigen Jahren umkehren. F&#252;r die Umsetzung des Inklusionsplans, z.B. f&#252;r zus&#228;tzliches Personal und Fortbildung wird es einen Fonds geben. Die Kompetenzzentren sollen langfristig zu Beratungszentren, also Schulen ohne Sch&#252;ler werden.</p>
<p>Direkt nach Regierungs&#252;bernahme wird alles unternommen werden, damit m&#246;glichst jedes Kind, deren Eltern den Besuch der Regelschule w&#252;nschen, auch einen Platz dort erh&#228;lt. Eltern, die hier auf Schwierigkeiten sto&#223;en, sollten sich bei uns (<a href="mailto:sigrid.beer@landtag.nrw.de">sigrid.beer@landtag.nrw.de</a>) bzw. direkt im <a href="http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Ministerium/Kontakt/index.html" target="_blank">Ministerium</a>  melden. Das Recht auf inklusive Bildung werden wir schulgesetzlich verankern. Daf&#252;r ist eine Schulgesetznovelle notwendig, die so schnell wie m&#246;glich auf den Weg gebracht werden soll.</p>
<p><strong>Offener Ganztag an Grundschulen wird ausgebaut und die Pauschalen werden noch in 2010 erh&#246;ht. Der Ganztag an der Sekundarstufe I wird ebenfalls ausgebaut. </strong></p>
<p>Seit 2003 wurden die Pauschalen f&#252;r die Offene Ganztagsgrundschule nicht an die Tarifsteigerungen angepasst. Erh&#246;hungen gingen so zu Lasten der Kommunen und Tr&#228;ger und meist auch zu Lasten der Qualit&#228;t. Hier soll schon kurzfristig eine Anpassung erfolgen. Der Ganztagsausbau geht weiter: pro Jahr sollen 20.000 Pl&#228;tze in den Grundschulen dazukommen, und auch in der Sekundarstufe I wird es einen Ausbau geben. Gemeinschaftsschulen sollen in der Regel Ganztagsschulen sein.</p>
<p><strong>Kleinere Klassen: Die freiwerdenden Finanzmittel durch r&#252;ckl&#228;ufige Sch&#252;lerzahlen (demografischer Effekt) bleiben im System und werden f&#252;r Qualit&#228;tsverbesserungen genutzt, um unter anderem kleinere Lerngruppen oder Doppelbesetzungen zu erm&#246;glichen. </strong></p>
<p>Das ist nicht selbstverst&#228;ndlich: Freiwerdende Mittel flie&#223;en nicht zur&#252;ck in den allgemeinen Haushalt, sondern werden f&#252;r qualitative Verbesserungen genutzt. Hierzu z&#228;hlen innovative Projekte, Fortbildungen und Verbesserungen der Unterrichtssituation, z.B. mit den M&#246;glichkeiten, Lerngruppen zu verkleinern oder mit zwei Lehrkr&#228;ften zu unterrichten. &#220;brigens hatte die abgew&#228;hlte schwarz-gelbe Landesregierung keineswegs vor, die Demografie-Effekte im System zu belassen, wie uns jetzt zug&#228;ngliche Unterlagen zeigen.</p>
<p><strong>Gymnasien sollen bis Anfang 2011 entscheiden, ob sie weiterhin das Abitur nach acht Jahren anbieten wollen oder ob sie zum neunj&#228;hrigen Abitur zur&#252;ckkehren wollen. Die Entscheidung bleibt dann bindend. </strong></p>
<p>Das Turbo-Abi hat f&#252;r viel &#196;rger gesorgt. Ein komplettes Zur&#252;ck ist aber nicht sinnvoll und w&#252;rde an den Schulen, die sich mit viel M&#252;he umgestellt haben und G8 beibehalten wollen, neuen Umstellungsaufwand verursachen. Deshalb wollen wir die Entscheidung &#252;ber G8 oder G9 in die H&#228;nde der jeweiligen Schulkonferenzen legen. Dort sollen Lehrkr&#228;fte, Sch&#252;lerInnen und Eltern &#8211; unter Ber&#252;cksichtigung der &#246;rtlichen Bildungslandschaft &#8211; gemeinsam entscheiden, wie es weitergehen soll. Hierf&#252;r wird es ein Zeitfenster bis Anfang 2011 geben. Wir empfehlen, dazu bereits jetzt in den Schulen Befragungen durchzuf&#252;hren, damit Eltern und Sch&#252;lerInnen angemessen einbezogen werden.</p>
<p><strong>L&#228;ngeres gemeinsames Lernen: </strong></p>
<p><strong>Jede Schule muss alle einmal aufgenommenen Kinder zum Abschluss f&#252;hren. Abschulen wird abgeschafft. </strong></p>
<p><strong>Gemeinschaftsschule: Sie wird schulgesetzlich erm&#246;glicht, &#252;ber die Einf&#252;hrung vor Ort entscheiden die Kommunen. Die Gemeinschaftsschule unterrichtet in den Klassen 5 und 6 gemeinsam. Danach kann integriert unterrichtet werden oder nach Bildungsg&#228;ngen getrennt. Jede Gemeinschaftsschule muss auch gymnasiale Standards einschlie&#223;en und jede muss Anschluss an die Sekundarstufe II bieten, d.h. mindestens mit einer Oberstufe eines benachbarten Gymnasium oder einer Gesamtschule kooperieren. </strong></p>
<p>Von verschiedenen Seiten wird ein &#8220;Schulkrieg&#8221; herbeigeredet beziehungsweise -geschrieben. Wichtig ist zu wissen: Grundschulen bleiben wie bisher Schulen bis Klasse 4. Die Grundschulzeit wird nicht verl&#228;ngert.</p>
<p>Keine Schule wird von einer rot-gr&#252;nen Regierung geschlossen. &#220;ber Schulschlie&#223;ungen und Zusammenlegungen von Schulen sowie &#252;ber eventuelle Neugr&#252;ndungen sollen die Schulen und die Kommunen vor Ort in Abstimmung mit allen Beteiligten entscheiden. Die Regierung legt nur den Rahmen fest. Dabei ist uns wichtig, dass die neue Gemeinschaftsschule gymnasiale Standards enth&#228;lt, d.h. die Option auf den Bildungsabschluss Abitur. Wir wollen kein Zwei-S&#228;ulenmodell von Gymnasium mit Abitur und Schule ohne Abitur, wie es etwa der FDP vorschwebt.</p>
<p>Ebenfalls wichtig ist, dass seitens des Landes Standardsetzung und -sicherung durch teilzentrale und zentrale Pr&#252;fungen gew&#228;hrleistet ist.</p>
<p><strong>Mehr Entscheidungskompetenzen f&#252;r die Schulen, mehr Entscheidungskompetenzen f&#252;r die Kommunen. Die Schulaufsicht wird daran angepasst. </strong></p>
<p>Mit einer gro&#223;en Schulgesetznovelle werden die Aufgaben neu geordnet. Ziel ist mehr Verantwortung vor Ort. Das bedeutet auch f&#252;r Gr&#252;ne vor Ort mehr M&#246;glichkeit zur Gestaltung. Genaueres wird im Zuge des bevorstehenden Gesetzgebungsprozesses mit der Schulgesetznovelle geregelt werden.</p>
<p><strong>Die Lehrerausbildung wird novelliert und in Zukunft schulformunabh&#228;ngig sein. Die Dauer des Referendariats wird auf 18 Monate festgeschrieben. Eine Kommission zur Dienstrechtsreform wird Vorschl&#228;ge f&#252;r gerechtere Besoldung, Bezahlung und Arbeitszeit der Lehrkr&#228;fte entwickeln und auch das Problem der finanziellen Nachteile der angestellten LehrerInnen angehen. </strong></p>
<p><a href="http://sylvia-loehrmann.de/949/keine-arbeitszeitverlaengerung-fuer-lehrerinnen-und-lehrer/">Die Pressemeldung, Rot-Gr&#252;n plane Mehrarbeit f&#252;r Lehrer war eine bewusste Falschmeldung</a>. Diejenigen Lehramtsanw&#228;rterInnen, die im Sommer 2010 nicht zum Zuge gekommen sind, wollen wir schnellstm&#246;glich beginnen lassen und vermeiden, dass sich zum Einstellungstermin 01.02.2011 Hindernisse ergeben .</p>
<p><strong>In der Weiterbildung werden die K&#252;rzungen seit 2005 zur&#252;ckgenommen. </strong></p>
<p>Dies betrifft Volkshochschulen und Weiterbildungseinrichtungen freier Tr&#228;ger gleicherma&#223;en. </p>
<p>Bei weiteren R&#252;ckfragen k&#246;nnen Sie sich gerne an Sigrid Beer oder auch an unseren wissenschaftlichen Mitarbeiter <a href="mailto:Czerwinski,%20Norbert%20(Gruene)">Norbert Czerwinski </a>(Tel.: 0211-884-2885) wenden.</p>
<p>Der vollst&#228;ndige Text des Koalitionsvertrages findet sich u.a. unter <a href="http://www.gruene-nrw.de/koalitionsvertrag.htm">www.gruene-nrw.de/koalitionsvertrag.htm</a>.</p>
<p>Herzliche Gr&#252;&#223;e</p>
<p><strong>Sigrid Beer MdL<br />
</strong>Fraktion B90/Die Gr&#252;nen im Landtag<br />
<strong>Sprecherin f&#252;r Bildungs-,  </strong><strong>Kirchenpolitik und Petitionsangelegenheiten<br />
</strong>Tel: 0211-884-2805/2603<br />
Mail: sigrid.beer@landtag.nrw.de<br />
<a title="http://www.sigrid-beer.de/" href="http://www.sigrid-beer.de/">www.sigrid-beer.de</a></p>
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		<title>Gemeinsam neue Wege gehen &#8211; Koalitionsvertrag steht</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 15:17:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylvia Löhrmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So schnell wurde in NRW noch nie ein Koalitionsvertrag entworfen: Am gestrigen Dienstag (6. Juli 2010) stellten Gr&#252;ne und SPD gemeinsam ihren Entwurf der &#214;ffentlichkeit vor, der ein sehr gutes Ergebnis vertrauensvoller Zusammenarbeit darstellt.

Gr&#252;ne und SPD sind sich einig: Das Arbeitsklima von Rot-Gr&#252;n war vom beiderseitigen Ziel des Gelingens gepr&#228;gt. Nat&#252;rlich gab es auf beiden Seiten unterschiedliche ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So schnell wurde in NRW noch nie ein Koalitionsvertrag entworfen: Am gestrigen Dienstag (6. Juli 2010) stellten Gr&#252;ne und SPD gemeinsam ihren Entwurf der &#214;ffentlichkeit vor, der ein sehr gutes Ergebnis vertrauensvoller Zusammenarbeit darstellt.</p>
<p><a href="http://sylvia-loehrmann.de/wp-content/uploads/2010/07/Deckblatt_Koa_vertrag.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-959" title="Deckblatt_Koa_vertrag" src="http://sylvia-loehrmann.de/wp-content/uploads/2010/07/Deckblatt_Koa_vertrag.jpg" alt="" width="120" height="120" /></a></p>
<p>Gr&#252;ne und SPD sind sich einig: Das Arbeitsklima von Rot-Gr&#252;n war vom beiderseitigen Ziel des Gelingens gepr&#228;gt. Nat&#252;rlich gab es auf beiden Seiten unterschiedliche Ansichten und Auffassungen, die aber sach- und l&#246;sungsorientiert ausdiskutiert worden sind.</p>
<p>Unsere Gr&#252;ne Handschrift ist eindeutig erkennbar und unsere Forderungen aus dem Wahlkampf kann man deutlich aus dem Koalitionsvertrag (<a href="http://sylvia-loehrmann.de/wp-content/uploads/2010/07/Koalitionsvertrag_Endfassung_06_07_2010_mit_Deckblatt.pdf">Koalitionsvertrag zwischen NRWSPD und B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen als pdf-Datei</a>) herauslesen. So werden Gemeinschaftsschulen vor Ort in den Kommunen erm&#246;glicht, Studiengeb&#252;hren ab dem Wintersemester 2011/2012 abgeschafft. Den finanzschwachen Kommunen wird durch Konsolidierungshilfen unter die Arme gegriffen und wieder mehr Handlungsspielraum gegeben. Auch der Klimaschutz wird gro&#223; geschrieben. So wollen wir den CO2-Aussto&#223; bis 2020 um 25 Prozent gegen&#252;ber 1990 verringern und ein verbindliches Klimaschutzgesetz auf den Weg bringen, denn als Energieland kommt uns bei der Erf&#252;llung von Klimaschutzzielen eine besondere Verantwortung zu.</p>
<h4>Verantwortung f&#252;r Nordrhein-Westfalen</h4>
<p>Nordrhein-Westfalen steht jetzt also vor wichtigen Weichenstellungen. Das Land muss schwierige soziale, wirtschaftliche und &#246;kologische Herausforderungen meistern – in der Bildungspolitik, in der Wirtschafts- und Sozialpolitik, in der Umwelt- und Klimapolitik. Diese Herausforderungen sind zugleich eine gro&#223;e Chance.</p>
<p>Das Wahlergebnis vom 9. Mai 2010 stellt die Parteien und die nunmehr f&#252;nf Fraktionen im Landtag zus&#228;tzlich vor eine schwierige Aufgabe. Nachdem eine Regierungsbildung auf der Basis einer absoluten Mehrheit im Landtag nicht zustande gekommen ist, haben sich die Sozialdemokratische Partei und B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen entschlossen, gemeinsam eine Minderheitsregierung zu bilden.</p>
<p>Wir stellen uns der Verantwortung. Wir wollen mutige Schritte auf dem Weg der sozialen und &#246;kologischen Erneuerung des Landes gehen. Wir laden die B&#252;rgerinnen und B&#252;rger, die gesellschaftlichen Gruppen, Vereine und Verb&#228;nde, die Gewerkschaften und die Unternehmen genauso wie die Kirchen und die anderen Religionsgemeinschaften ein, diesen Weg mit uns gemeinsam zu gehen. Diese Einladung richten wir ausdr&#252;cklich auch an die anderen Parteien und Fraktionen des Landtages. Unser erkl&#228;rtes Ziel ist es, den Zusammenhalt in Nordrhein-Westfalen zu st&#228;rken.</p>
<h4>Ressortzuschnitte stehen fest</h4>
<p>Auch festgelegt sind bereits die Zuschnitt der zuk&#252;nftigen Ministerien. Personalentscheidungen werden jedoch erst nach der Wahl von Hannelore Kraft zur Ministerpr&#228;sidentin getroffen.</p>
<h5>Die SPD stellt die Ministerpr&#228;sidentin und die Leitung folgender Ministerien:</h5>
<ul>
<li>Staatskanzlei</li>
<li>Finanzministerium</li>
<li>Ministerium f&#252;r Inneres und Kommunales</li>
<li>Justizministerium</li>
<li>Ministerium f&#252;r Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr</li>
<li>Ministerium f&#252;r Innovation, Wissenschaft und Forschung</li>
<li>Ministerium f&#252;r Arbeit, Integration und Soziales</li>
<li>Ministerium f&#252;r Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport</li>
</ul>
<h5>B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen stellt die stellvertretende Ministerpr&#228;sidentin und die Leitung folgender Ministerien:</h5>
<ul>
<li>Ministerium f&#252;r Schule und Weiterbildung</li>
<li>Ministerium f&#252;r Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz</li>
<li>Ministerium f&#252;r Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter</li>
</ul>
<h4><a href="http://sylvia-loehrmann.de/957/die-schwarz-gelbe-hypothekenlast/" target="_blank">Schwarz-Gelb hat uns einen Schuldenhaufen &#252;berlassen</a></h4>
<p>Bei all der Freude &#252;ber den gemeinsamen Gestaltungswillen wurde w&#228;hrend der Verhandlungen deutlich: Wir m&#252;ssen weiter Schulden machen und einen Nachtragshaushalt beantragen, weil Schwarz-Gelb verschleiert hat, wie schlecht es um die Landesfinanzen wirklich steht. Daf&#252;r verantwortlich ist insbesondere Finanzminister Helmut Linssen. Der aktuelle Haushalt ist dramatisch unterfinanziert, was vor allem die Hilfen f&#252;r die WestLB und die bereits zugesagten Ausgaben im Bildungsbereich und f&#252;r die Kommunen betrifft.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Schwarz-Gelbe Hypothekenlast</title>
		<link>http://sylvia-loehrmann.de/957/die-schwarz-gelbe-hypothekenlast/</link>
		<comments>http://sylvia-loehrmann.de/957/die-schwarz-gelbe-hypothekenlast/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 14:27:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylvia Löhrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Haushaltssituation]]></category>
		<category><![CDATA[Hypothekenlast]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunen]]></category>
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		<category><![CDATA[Nachtragshaushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Neuverschuldung]]></category>
		<category><![CDATA[rot-grün]]></category>
		<category><![CDATA[Schulden]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarz-Gelb]]></category>

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		<description><![CDATA[CDU und FDP haben Nordrhein-Westfalen einen gro&#223;en Schuldenberg hinterlassen, der f&#252;r dieses Jahr weit &#252;ber neun Milliarden Euro liegen wird.
Das ist eine schwere Hypothek, die uns hinterlassen wird und die unsere Spielr&#228;ume drastisch einschr&#228;nkt. Weil der Rettungsschirm f&#252;r die WestLB noch nicht abgedeckt ist, das KiBiz chronisch unterfinanziert ist und die gesetzlichen Zusagen im Bildungsbereich ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>CDU und FDP haben Nordrhein-Westfalen einen gro&#223;en Schuldenberg hinterlassen, der f&#252;r dieses Jahr weit &#252;ber neun Milliarden Euro liegen wird.</h4>
<p>Das ist eine schwere Hypothek, die uns hinterlassen wird und die unsere Spielr&#228;ume drastisch einschr&#228;nkt. Weil der Rettungsschirm f&#252;r die WestLB noch nicht abgedeckt ist, das KiBiz chronisch unterfinanziert ist und die gesetzlichen Zusagen im Bildungsbereich noch finanziert werden wollen, m&#252;ssen wir einen Nachtragshaushalt auflegen und somit die Schulden der noch amtierenden Landesregierung ausgleichen.</p>
<p>In diesem Nachtragshaushalt findet sich kein einziger Posten, der auf Initiative von Rot-Gr&#252;n zur&#252;ckgeht – er wird vielmehr all jene Schleier l&#252;ften, mit denen der noch gesch&#228;ftsf&#252;hrende Finanzminister Linssen versucht hat, die L&#246;cher im Haushalt zu verdecken. Wir werden schnellstm&#246;glich einen Kassensturz vornehmen, um in Erfahrung zu bringen, wie schlimm die aktuelle Haushaltssituation wirklich ist. Gleichzeitig m&#252;ssen wir handeln: Wir m&#252;ssen jetzt den Kommunen geben, was ihnen an Hilfen zusteht, wir m&#252;ssen die Lehrerl&#252;cke schlie&#223;en und das KiBiz zun&#228;chst auf eine solide finanzielle Grundlage stellen. SPD und Gr&#252;ne sind sich einig: Wir m&#252;ssen jetzt in Bildung und Kommunen investieren und jetzt einen wirksamen Klimaschutz auflegen.</p>
<p>Ab 2011 wird deshalb rund eine Milliarde Euro investiert, die sich langfristig rentieren wird. Die FDP hat Hoteliers entlastet (rd. 800 Mio. f&#252;r NRW) &#8211; wir werden Familien mit Kindern, Studenten und Kommunen entlasten. Investitionen in die Bildung unserer Kinder sind Investitionen in unsere Zukunft. Die Hilfen an die Kommunen tragen dazu bei, die Handlungsf&#228;higkeit der St&#228;dte, Gemeinden und Kreise zu erh&#246;hen.</p>
<p>Gr&#252;ne und SPD haben lange gerungen, ob diese neuen Schulden verantwortet werden k&#246;nnen. Wir sagen schlussendlich: Ja, weil sie nur einmal erforderlich sind und notwendige Ma&#223;nahmen f&#252;r den sozialen Wandel bedeuten. Ab 2011 wollen wir aber auch einen konsequenten Konsolidierungsweg aufzeigen und die Neuverschuldung ebenso konsequent reduzieren.</p>
<p><span id="more-957"></span></p>
<p><!--more--><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/YUrOIAyk1NI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="385" src="http://www.youtube.com/v/YUrOIAyk1NI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p>(entsprechende Ausschnitte aus der gestrigen Pressekonferenz)</p>
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		<title>3. Jugend-Landtag NRW</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 09:26:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Aus dem Wahlkreis]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[3. Jugendlandtag]]></category>

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		<description><![CDATA[Mitreden in der Landespolitik – der Jugend-Landtag Nordrhein-Westfalen macht’s m&#246;glich. Nach zwei erfolgreichen Jugend-Landtagen in den beiden vergangenen Jahren kommen in diesem Herbst zum 3. Mal Jugendliche aus allen Regionen des Landes im D&#252;sseldorfer Landtag zusammen.
„Vom 07. bis 09. Oktober 2010 nehmen die jungen Leute im Plenarsaal auf den St&#252;hlen der 181 Abgeordneten Platz, um ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mitreden in der Landespolitik – der Jugend-Landtag Nordrhein-Westfalen macht’s m&#246;glich. Nach zwei erfolgreichen Jugend-Landtagen in den beiden vergangenen Jahren kommen in diesem Herbst zum 3. Mal Jugendliche aus allen Regionen des Landes im D&#252;sseldorfer Landtag zusammen.<span id="more-955"></span></p>
<p>„Vom 07. bis 09. Oktober 2010 nehmen die jungen Leute im Plenarsaal auf den St&#252;hlen der 181 Abgeordneten Platz, um als Fraktionsmitglieder &#252;ber aktuelle Themen zu debattieren und abzustimmen,“ informiert die Solinger Abgeordnete Sylvia L&#246;hrmann. „Mit den Beschl&#252;ssen der Jugendlichen befassen wir Abgeordneten uns anschlie&#223;end in den professionellen Fachaussch&#252;ssen. Das hat bisher immer zu sehr interessanten Diskussionen gef&#252;hrt.</p>
<p>Beim Jugend-Landtag l&#228;sst sich hautnah erleben, wie Landespolitik funktioniert. Ich bin gespannt, wer mich f&#252;r drei Tage im Parlament vertritt und freue mich, alle Jugendlichen zwischen 16 und 20 Jahren einzuladen, sich f&#252;r die Teilnahme am 3. Jugend-Landtag zu bewerben.“</p>
<p>Mitmachen k&#246;nnen Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler, Auszubildende, Studierende sowie junge Berufst&#228;tige ab 16 Jahren. Die Kosten f&#252;r &#220;bernachtung, Verpflegung und das Begleitprogramm in der Landeshauptstadt D&#252;sseldorf &#252;bernimmt der Landtag.</p>
<p>Ausreichend f&#252;r die <strong>Bewerbung</strong> sind eine <strong>E-Mail, ein Fax oder ein Bri</strong>ef mit Adresse und Altersangabe sowie einem kurzen Satz, warum man beim Jugend-Landtag mitmachen m&#246;chte, an:</p>
<p>Per Mail:                    <a href="mailto:wahlkreis@sylvia-loehrmann.de">wahlkreis@sylvia-loehrmann.de</a><br />
Per Fax:                     0212 12404<br />
Postalisch:                B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen<br />
                                      Wahlkreisb&#252;ro S. L&#246;hrmann<br />
                                      Eiland 17<br />
                                      42651 Solingen</p>
<p><strong>Bewerbungsschluss</strong> <strong>ist der 15. August 2010</strong>.</p>
<p>Weitere Informationen zum Jugend-Landtag sind erh&#228;ltlich &#252;ber die Pressestelle des Landtags NRW, Sachbereich „Jugend und Parlament“, Frau Dorothea Dietsch, Telefon: 0211/884-2450, Mail: dietsch@landtag.nrw.de. Impressionen und Berichte vom 2. Jugend-Landtag 2009 finden sich auf den Internetseiten <a href="http://www.jugend-landtag.de/">www.jugend-landtag.de</a> in der Rubrik &#8220;Jugend-Landtag&#8221;.</p>
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		<title>Aktuelle Informationen zum Stand Koalitionsvertrag</title>
		<link>http://sylvia-loehrmann.de/952/aktuelle-informationen-zum-stand-koalitionsvertrag/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 08:33:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylvia Löhrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Koalitionsvertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Minderheitsregierung]]></category>
		<category><![CDATA[Pressekonferenz]]></category>
		<category><![CDATA[rot-grün]]></category>
		<category><![CDATA[sozial-ökologischer Politikwechsel]]></category>

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		<description><![CDATA[Information vom Abend des 6. Juli 2010 an die Parteimitglieder
von B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen NRW
 
Liebe Freundinnen und Freunde,
es ist geschafft – die Verhandlungen sind abgeschlossen. Die von euch gew&#228;hlte Verhandlungskommission hat nach einem intensiven und konstruktiven Arbeitsprozess ein aus unserer Sicht sehr gutes Ergebnis vorgelegt.
Nach Aussagen aller Arbeitsgruppen war das Arbeitsklima vom gemeinsamen Ziel des Gelingens ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Information vom Abend des 6. Juli 2010 an die Parteimitglieder<br />
von B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen NRW</h4>
<p> </p>
<p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p>
<p>es ist geschafft – die Verhandlungen sind abgeschlossen. Die von euch gew&#228;hlte Verhandlungskommission hat nach einem intensiven und konstruktiven Arbeitsprozess ein aus unserer Sicht sehr gutes Ergebnis vorgelegt.</p>
<p>Nach Aussagen aller Arbeitsgruppen war das Arbeitsklima vom gemeinsamen Ziel des Gelingens gepr&#228;gt. Unterschiedliche Positionen wurden sehr intensiv, aber auch sachorientiert und l&#246;sungsorientiert ausdiskutiert.</p>
<p>Unsere Schwerpunkte aus dem Wahlkampf f&#252;r einen sozial-&#246;kologischen Politikwechsel (hier zun&#228;chst die <a href="http://sylvia-loehrmann.de/wp-content/uploads/2010/07/Presseinformation-zum-Koalitionsvertrag-06.07.2010.pdf">Presseinformation zum Koalitionsvertrag 06.07.2010</a>) bilden sich deutlich im Vertrag ab:</p>
<p><a title="zum entsprechenden rot-gr&#252;nen Antrag f&#252;r das kommende Plenum" href="http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD15-23.pdf" target="_blank">Studiengeb&#252;hren werden abgeschafft</a>, die Gemeinschaftsschulen werden &#252;ber Entscheidungen vor Ort erm&#246;glicht, die Wirtschafts- und Energiepolitik bekommt eine deutliche &#246;kologische Orientierung und der Klimaschutz wird gest&#228;rkt. F&#252;r <a title="weitere Informationen zur schwarz-gelben Hypothekenlast" href="http://www.gruene-nrw.de/details/nachricht/die-schwarz-gelbe-hypothekenlast.html" target="_blank">finanzschwache Kommunen werden wir Konsolidierungshilfen </a>anbieten und die M&#246;glichkeiten zur wirtschaftlichen Bet&#228;tigung erweitern.</p>
<p>Eins ist uns bei aller Freude &#252;ber das gute Ergebnis klar: Vieles von den Vereinbarungen l&#228;sst sich durch Regierungshandeln umsetzen. F&#252;r alle Gesetzgebungsverfahren werden wir jedoch im Landtag Mehrheiten suchen m&#252;ssen. Wir beschreiten damit neue Wege, die sicher nicht einfach werden. Wir werden mit allen Fraktionen M&#246;glichkeiten der Zusammenarbeit bei den verschiedenen Gesetzgebungsverfahren ausloten</p>
<p>Den fertigen Vertrag k&#246;nnen wir Euch erst morgen Nachmittag gegen 17 Uhr zusenden und online stellen. Wir bitten Euch, auf den letzten Metern noch um etwas Geduld, da wir vereinbart haben, den Vertrag gemeinsam mit der SPD zu ver&#246;ffentlichen. Die SPD braucht im Gegensatz zu uns allerdings noch die Zustimmung ihrer Gremien (Pr&#228;sidium und Landesvorstand), die erst morgen tagen k&#246;nnen.</p>
<p>Mit herzlichen Gr&#252;&#223;en und Dank f&#252;r Eure solidarische Unterst&#252;tzung!</p>
<p>gez. Monika D&#252;ker, Sven Lehmann (Landesvorsitzende) und der gesamte Landesvorstand</p>
<h4>Hier das Video zur Abschlusspressekonferenz:<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/PuoMuqouOXw&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="385" src="http://www.youtube.com/v/PuoMuqouOXw&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></h4>
<p>Sylvia L&#246;hrmann und Hannelore Kraft stellen den Koalitionsvertrag vor</p>
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		<title>Rot-Gr&#252;n bringt Abschaffung der Studiengeb&#252;hren auf den Weg</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 13:36:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylvia Löhrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Studiengebühren]]></category>
		<category><![CDATA[Studiengebühren abschaffen]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon in der kommenden Woche steht im Landtag ein gemeinsamer Antrag (Drucksache 15/23) von SPD und Gr&#252;nen zur Abstimmung, die Studiengeb&#252;hren schnellstm&#246;glich abzuschaffen. Zum Hintergrund:
1. Wir wollen die Studiengeb&#252;hren so schnell wie m&#246;glich abschaffen und gleichzeitig f&#252;r einen finanziellen Ausgleich f&#252;r die Hochschulen sorgen, damit alle Projekte f&#252;r eine gute Lehre weiterlaufen k&#246;nnen und niemand ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon in der kommenden Woche steht im Landtag ein gemeinsamer Antrag (<a title="online in K&#252;rze verf&#252;gbar &#252;ber die Landtags-Seite" href="http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/Webmaster/GB_I/I.1/aktuelle_drucksachen/aktuelle_Dokumente.jsp?docTyp=0" target="_blank">Drucksache 15/23</a>) von SPD und Gr&#252;nen zur Abstimmung, die Studiengeb&#252;hren schnellstm&#246;glich abzuschaffen. Zum Hintergrund:</p>
<p>1. Wir wollen die Studiengeb&#252;hren so schnell wie m&#246;glich abschaffen und gleichzeitig f&#252;r einen finanziellen Ausgleich f&#252;r die Hochschulen sorgen, damit alle Projekte f&#252;r eine gute Lehre weiterlaufen k&#246;nnen und niemand entlassen werden muss, der/die bisher aus Studiengeb&#252;hrenmitteln bezahlt wurde.</p>
<p>2. Die Abschaffung der Studiengeb&#252;hren selbst ist nur durch ein Gesetz m&#246;glich (mit dem die Erm&#228;chtigung der Hochschulen zur Einziehung der Beitr&#228;ge widerrufen wird). Ein solches Gesetz kann &#8211; aufgrund der Fristen und Abl&#228;ufe f&#252;r Gesetzgebungsverfahren &#8211; fr&#252;hestens Anfang 2011 in Kraft treten, also auf keinen Fall mehr mit Wirkung zum Wintersemester 2010/2011. Das hatten wir aber aus Gr&#252;nden der Seriosit&#228;t auch nie versprochen!</p>
<p>Eine sofortige Abschaffung der Studiengeb&#252;hren, wie die Linkspartei sie fordert, ist allein aufgrund der formalen Rahmenbedingungen f&#252;r Gesetzgebungsverfahren nicht m&#246;glich.</p>
<p>3. Problematischer vom Zeitablauf her ist hingegen die Frage des finanziellen Ausgleichs f&#252;r die Hochschulen. Denn auch, wenn man diesen Ausgleich in demselben Gesetz festschreiben w&#252;rde, fl&#246;sse erst dann das Geld, wenn es einen entsprechenden (Landes-)Haushalt gibt. In diesem Fall w&#228;re dies der Haushalt f&#252;r das Jahr 2011, da, wie erw&#228;hnt, die Abschaffung erst im Jahr 2011 wirksam werden kann. Dieser Haushalt f&#252;r das Jahr 2011 wird aber realistischerweise fr&#252;hestens im Mai 2011 verabschiedet werden k&#246;nnen, weil durch den anstehenden Regierungswechsel einige notwendigen Vorarbeiten im Finanzministerium bislang nicht erfolgt sind. (Zum Vergleich: Der Haushalt f&#252;r 2006 ist nach dem Regierungswechsel im Mai 2005 erst im Juni 2006 verabschiedet worden). Aus diesem Grund k&#246;nnten, selbst unter g&#252;nstigsten Bedingungen, auch zum Sommersemester 2011 keine Mittel zur Kompensation des Einnahmeverlustes aus Studiengeb&#252;hren an die Hochschulen flie&#223;en.</p>
<p>4. Kurz: Eine Abschaffung der Studiengeb&#252;hren mit Ausgleichsfinanzierung ist realistischerweise erst zum WS 2011/2012 m&#246;glich.</p>
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