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„Lienenkämper verlangt Nachweis für Instandsetzung der Müngstener Brücke”
Das Wahrzeichen des Bergischen Städtedreiecks, die Müngstener Brücke, ist in ihrem Bestand gefährdet. Deswegen hatte sich die Solinger Abgeordnete Sylvia Löhrmann MdL an den NRW-Minister für Bauen und Verkehr, Lutz Lienenkämper, sowie an den Vorstandsvorsitzenden der Bahn AG, Dr. Rüdiger Grube, gewandt mit der Bitte, den Erhalt und die Funktionstüchtigkeit der höchsten Eisenbahnbrücke Deutschlands sicher zu stellen.
Dr. Grube hatte in seiner Antwort dargestellt, dass die Bahn die notwendigen Gelder für den Austausch der defekten Brückenlager eingestellt hat. Ein Schritt in die richtige Richtung, wie die Vorsitzende der grünen Landtagsfraktion damals befand.
Nun liegt auch die Antwort des Ministers vor, der sehr ausführlich die Bedeutung sowohl als historisches Bauwerk als auch als Verkehrsmittel in der Region hervorhebt.
„Die Deutlichkeit, mit der Herr Minister Lienenkämper die hohe Bedeutung der Müngstener Brücke darstellt, lässt hoffen, dass diesen Worten auch Taten folgen”, so die Solingerin.
„Wenn Herr Minister Lienenkämper im weiteren Verlauf des Schreibens dann ausführt: ‚Bis zum 30. September dieses Jahres müssen sowohl die Instandsetzung der Brückenlager als auch eine statische Neubewertung des gesamten Bauwerks gegenüber dem Eisenbahn-Bundesamt nachgewiesen werden.’, verstehe ich das als deutlichen Anspruch an die Bahn, ihrer Instandsetzungspflicht nachzukommen.
Ich kann nur hoffen, dass die Verantwortlichkeiten nun klar sind, und dass Bahn-Chef Dr. Rüdiger Grube und Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer schnell und sorgfältig alles dafür tun werden, dass die Menschen wieder ohne Sorge das wichtige Verkehrsmittel RB 47 nutzen und in Ruhe den spektakulären Ausblick genießen können.”