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Inklusive Bildung endlich auch in NRW

Merkel und von der Leyen zum 15. Kongress Inclusion International

Zur heutigen Eröffnungsrede von Ministerin Ursula von der Leyen beim 15. Kongress Inclusion International erklärt Sylvia Löhrmann MdL, Fraktionsvorsitzende:

“Frau von der Leyen hat sich im Namen der Bundesregierung erfreulich klar zur inklusiven Bildung bekannt. Ihre Worte ‘Ich finde, alle Kinder sollten in eine Schule gehen’, sind klar und eindeutig. Und was für Kinder mit Behinderungen gilt, muss selbstverständlich auch für Kinder ohne Behinderungen gelten. Denn für alle trifft zu, dass nicht allein der Unterrichtsstoff wichtig ist, sondern auch das, ‘was Kinder voneinander lernen’. Mit ihrer Haltung ist von der Leyen leider meilenweit von der Blockadehaltung von Schwarz-Gelb in NRW entfernt. Hier in NRW wurden und werden CDU und FDP nicht müde, sich vehement gegen ‘Eine Schule für alle’ zu sperren.

Bundeskanzlerin Merkel weist in ihrem Grußwort stolz darauf hin, dass Deutschland eines der ersten Länder gewesen sei, das die Konvention ratifiziert habe. Das mag zwar sein, aber in NRW ist dieses Recht noch immer nicht Wirklichkeit. Es muss zum neuen Schuljahr garantiert werden, dass Eltern und Kinder, die einen Platz im Gemeinsamen Unterricht beantragen, diesen auch bekommen. Den Eltern muss der Klageweg erspart werden.

Zwangszuweisungen zu Förderschulen gegen den Elternwillen sind Unrecht. Wir brauchen einen neuen Aufbruch in NRW, damit das Kongressmotto ‘Wo Recht zur Wirklichkeit wird’ endlich auch für NRW gilt.”