Home > Aktuell > Aus dem Wahlkreis > Hoffnung für die Müngstener Brücke
Hoffnung für die Müngstener Brücke
Im Rahmen der aus meiner Sicht beängstigenden Entwicklung hinsichtlich der Standfestigkeit der Müngstener Brücke hatte ich mich u.a. Anfang Mai in einem persönlichen Schreiben an Herrn Minister Lienenkämper und den Vorstandsvorsitzenden der Bahn AG, Dr. Grube, gewandt, dessen Antwort bereits vorliegt. Ich werte dieses Schreiben und die Aussage, die Bahn habe die entsprechenden finanziellen Mittel für die abschnittsweise Sanierung der Brücke eingeplant, als einen ersten positiven Schritt, dem nun die Umsetzung folgen muss. Die Antwort des Ministers steht noch aus.
Die Müngstener Brücke verbindet die beiden Städte Remscheid und Solingen nicht nur aus verkehrlicher Sicht, sie ist unbestreitbar auch ein touristischer Ankerpunkt. Über 100 Jahre alt, die höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands und ein Wunderwerk damaliger Eisenkunst, steht sie seit einigen Jahren zu Recht unter Denkmalschutz. Zur Zeit dürfen die (Personen)Züge aus Sicherheitsgründen nur mit 10km/h über die Brücke fahren – was natürlich beunruhigend ist und keinesfalls ein dauerhafter Zustand werden darf. Andererseits aber kann man die Überquerung des Tals der Wupper nun viel besser genießen!
Es wäre wünschenswert – und das habe ich den OberbürgermeisterInnen von Solingen und Remscheid ebenso mitgeteilt, wie den Fraktionen vor Ort – wenn ein gemeinsames Agieren aller, also OberbürgermeisterInnen, politische Gremien und bergische Landtagsabgeordneten dazu führen würde, dass die Müngstener Brücke bald wieder uneingeschränkt befahrbar und nachhaltig saniert ist.
Ein Pingback
-
[...] das Schreiben von Herrn Dr. Grube im Original lesen möchte, Frau Sylvia Löhrmann ermöglicht es: Hoffnung für die Müngstener Brücke. Was stirbt [...]