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Gymnasialverbände haben Angst vor Eltern vor Ort!

Zur Vorstellung und Interpretation der Forsa-Umfrage zur Schulpolitik erklärt die Fraktionsvorsitzende Sylvia Löhrmann MdL: “Der Philologenverband und die Landeselternschaft der Gymnasien haben die fatale Zwangschulzeitverkürzung an den Gymnasien gegen das Interesse von Eltern und Schülerinnen und Schüler massiv unterstützt. Beide blockieren den Elternwunsch, neben dem G8 (Turbo-Abi) auch wieder ein G9-Angebot mit einem optionalen Jahr am Gymnasium einzurichten. Sie haben die Einschränkung der Elternrechte beim Übergang in die weiterführenden Schulen begrüßt. Welche Bildungschancen Kinder und Jugendliche außerhalb des Gymnasiums haben, ist ihnen relativ egal.

Die größte Angst haben sie aber offenbar davor, dass Eltern, Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Schulträger vor Ort schulformübergreifend für eine bessere Bildung sorgen wollen und dadurch Bewegung in die Schullandschaft kommt. Damit sitzen sie im gleichen ideologischen Schützengraben wie die rückwärtsgewandten Herren Rüttgers und Pinkwart.

Dabei schrecken sie auch nicht vor Panikmache und Unterstellungen zurück. Das ist unwürdig und entspricht nicht dem Anspruch des humboldtschen Bildungsideals!

In NRW wird im Falle einer Regierungsbeteiligung der Grünen keine Schulform abgeschafft. Alle Schulen werden mit den Beteiligten vor Ort standortbezogen weiterentwickelt. Bedarf für eine Verbesserung der Bildung für alle Kinder besteht überall!

Wenn es nach den Gymnasialverbänden geht, sollen Gymnasien sich offenbar noch nicht einmal freiwillig an Kooperationen mit anderen Schulformen beteiligen dürfen. Landeselternschaft Gymnasien und der Philologenverband gehören zu den zentralistischen Blockierern.

Die in der Forsa-Umfrage gestellten Fragen haben mit dem grünen Programm für die Zukunft der Schulen nichts zu tun. Deswegen sind sie auch kein Votum dagegen.”