Sylvia Löhrmann \ Aktuell \ Live-Blog: Aachen macht Schule
Live-Blog: Aachen macht Schule
Eine neue Woche hat begonnen und es gibt neue Termine für Sylvia. Heute fahren wir nach Aachen – wir, das sind Sylvia Löhrmann, unsere Spitzenkandidatin, Andre Moser, Mitarbeiter im Wahlkampfteam und unser Fahrer, und ich, Kristina Beer, Volontärin der Pressestelle der Grünen im Landtag.
Die Grünen in Aachen haben uns eingeladen, um mit ihnen, Sozialverbänden und Schulinitiativen über die Schulsituation in Aachen und ganz NRW zu sprechen. Es wird Informations- und Pressegespräche und eine Diskussion mit SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen geben. Darüber hinaus stehen natürlich auch noch andere Themen auf dem Tableau.
Wir befinden uns jetzt schon auf dem Weg nach Aachen und Sylvia erledigt noch einige Telefontermine. Auch hier ist die Schulpolitik schon ein Thema. Es ist ein Entscheidendes.
Bestimmt die Schulpolitik den Wechsel?
Am Wochenende tagte die FDP in Siegen und verkündete nicht viel Programm, aber dafür umso mehr selbstmotivierende Formeln. Die einzige politische Agenda, die sie setzen wollte, lag im Schulbereich.

Sylvia wird im Wahlkampf soviel unterwegs sein, dass das Kissen 'Green means harmony' auf jeden Fall mit muss
Andreas Pinkwart wollte davor warnen, dass wir Grüne eine Einheitsschule – vor allem mit SPD und Linken – einführen wollen. Schade nur für Herrn Pinkwart, dass wir das gar nicht wollen.
Wir Grüne wollen längeres gemeinsames Lernen bis zur zehnten Klasse und eine Umsetzung der UN-Konvention zur Inklusion. Wir wollen aber keine Schulformen abschaffen oder kaputt machen. Wir möchten, dass vor allem die Kommunen selbst entscheiden können, wie die Schulstandorte in Zukunft aussehen sollen, am besten zusammen mit den Eltern. Wir setzen also nicht auf eine Einheitsschule, sondern die beste Schule vor Ort.
Dass die FDP uns eine Einheitsschule unterstellen möchte, zeigt, dass die Bildungspolitik zum einen grundsätzlich enorm wichtig, aber zum anderen auch, dass die derzeitige Schulpolitik so unausgegoren ist, dass viele Menschen davon ihre Entscheidung für die Wahl abhängig machen könnten. Die neue Kampagne der CDU, die heute anläuft, beweist das ebenfalls.
CDU und FDP legen sich jetzt mächtig ins Zeug, um das, was sie in den letzten Jahren vermurkst haben noch vor der Wahl reinzuwaschen. Die FDP greift im Wahlkampf deswegen auf ihre bewährte Strategie zurück: Sie macht Absetzbewegungen und schiebt der CDU jegliche Schuld an der heutigen Schulmisere zu, obwohl sie alle Initiativen in der Regierung mitgetragen oder sogar initiiert hat. Die CDU versucht sich gleichzeitig in einer rote-Socken-Kampagne und schont den Koalitionspartner mit Faust in der Tasche.
15 Uhr, ein Treffen im Ballsaal
Marlene Dietrich schickt ein kühles Lächeln durch den Raum. Weiß sie worum es geht? Jugend- und Sozial-Politik. Hier geht es nicht um verstreute Rosen oder große Filmmomente, obwohl wir uns in einem Kino befinden.
Eine große Tafel ist im Ballsaal aufgebaut. Über ihr prangt die große Marlene. Die Vorstellungsrunde läuft. Hier sitzen Menschen, denen nicht egal ist, dass die Schere zwischen Arm und Reich in Deutschland immer weiter auseinander geht. Ballsaal ist deswegen auch missverständlich. Hier findet kein Prunkgespräch statt. Hier geht es um die unschönen Momente. Um Geld, dass an zu vielen Stellen fehlt und um fehlende Möglichkeiten für die Jugend, und für all die, die keine große Lobby auf ihrer Seite haben. Das kühle Lächeln der Diva passt also ein wenig. Wer nicht stark genug ist, um für sich selbst zu kämpfen, der kann resignieren oder doch aufbegehren. Die Würde sollte niemand einbüßen müssen.
Die größten Lobbyisten für die, die sich oft selbst nicht mehr helfen können, sind oftmals die Kommunen, Verbände und Initiativen. Doch denen werden zunehmend die Mittel gestrichen oder die kommunale Haushaltslage lässt kaum mehr Wohlfahrt und eine gute Sozialstruktur zu. Sylvia verdeutlicht das. Die Sozialstruktur ist ebenso in Gefahr, wie die Kulturstruktur. An beiden Ecken wird gespart- kaputt gespart.
Horst-Dieter Heidenreich steht ihr zu Seite. Seit 25 Jahren sitzt er für die Grünen in Alsdorf im Rat. Er kennt die Region und weiß um ihre Probleme.
Sylvia konkretisiert: “Wo brennt es am meisten? Wo läuft etwas gut? Wo können wir Grüne im Landtag etwas tun?” Die Verbände lassen sich nicht lange bitten. Sie stellen dar, wie viele Sozialarbeiter auf wie viele Einwohner kommen, wie hoch die Migrantenquote ist, wie viele SGB II-Bezieher es gibt.
Es geht nicht nur um Geld
Im Bereich der erzieherischen Hilfen werden ungefähr 60 Prozent der Mittel eingesetzt – viel mehr als im Kita-Bereich. Es gibt besonders viele Jugendliche, die besonders betreut werden müssen, denen Lebenshilfe fehlt und die von anderen aufgefangen werden müssen, damit es überhaupt eine Zukunft für sie gibt.
“Es muss in Bildung investiert werden: Bildung, Bildung, Bildung.” So bringt es ein Teilnehmer auf den Punkt.
Aber auch das wird gesagt: “Man kann nicht alles mit Geld machen.” Man muss auch die Sprache der Jugend sprechen. Das sagt nicht, wie man vielleicht vermutet, ein Sozialarbeiter, der direkt von der Uni kommt, sondern jemand, der seit 35 Jahren Sozialarbeit geleistet hat und heute 75 Jahre alt ist. Er bittet darum, dass in der Jugendarbeit besonders innerhalb der Ortsteile Initiativen gestartet werden können, die dort – ganz individuell- ausgearbeitet werden müssen. Die ‘ganz große Politik’ dürfe nicht einfach eine Maßnahme festsetzen, sondern müsse den Sozialarbeitern vor Ort Raum für Gestaltung geben. Er unterstreicht, dass das mit den Grünen geht.
“Der Mensch besteht nicht nur aus Geld nehmen und geben- auch die Jugendlichen nicht.” – Weise Worte von dem älteren Herrn. Ist das der FDP auch klar?
Sylvia schaltet sich ein. Der Staat muss auf der einen Seite eine Basis für soziale Arbeit zur Verfügung stellen, der Rest muss tatsächlich von Verbänden und Initiativen individuell geleistet werden. Es braucht eine große, tragende Struktur und eine kleine vor Ort, die zu den Bedürfnissen der Menschen passt.
Es geht auch um Geld
Ein anderes Problem bleibt die Finanzierung und die Abrechnungssysteme. Momentan werden z.B. Kita-Mitarbeiter mit Formalia bedrängt, die die Arbeit behindern. Das KiBiz ist ein bürokratisches Monster – mit dem die Bedürfnisse der Eltern, Kinder und Kita-Mitarbeiter nicht in den Blick genommen werden. In vielen anderen sozial-relevanten Bereichen ist es ebenso. Die Budgets sind knapp und jede Sonderausgabe zieht soviel Papierarbeit nach sich, dass die soziale Arbeit auf der Strecke bleibt. “Bürokratenwust”, nennt das eine Leiterin verschiedener sozialer Einrichtungen. Jeder Cent muss nachgewiesen werden und die Abrechnungssysteme werden immer unübersichtlicher.
Ein noch viel größeres Problem: Das Wachstumsbeschleunigungsgesetz. Wenn der nächste Schritt des Schuldenbeschleunigungsgesetzes kommt, dann wird der Städteregion noch mehr Geld fehlen – ca. 30 Millionen Euro. Dass jetzt schon Geld fehlt, ist katastrophal. Noch weniger Geld bedeutet für die Region einen Fall ins Bodenlose. Die Räuber in schwarz-gelb machen auf Kosten der Kommunen Politik – die sozialen Bereiche leiden zuerst.
Dass FDP Innenminister Ingo Wolf auch bei diesem Thema am Wochenende Absetzbewegungen gemacht hat, ist zynisch. Erst beschließt er das Wachstumsbeschleunigungsgesetz mit, dann möchte er im Wahlkampf vielleicht doch die Kommunen stärken. Ich würde gerne mal seine Konzepte dafür sehen. Wie möchte er denn weiter Klientel bedienen und die Kommunen trotzdem nicht verarmen lassen? Kann die FDP das zusammen denken?
In Alsdorf häufen sich die Fälle
Alsdorf hat aber auch noch ein ganz anderes Problem. Der Mietspiegel ist niedrig. Dadurch kommen besonders viele Menschen nach Alsdorf, die soziale Hilfe benötigen. Dadurch gibt es in Alsdorf mehr Fälle, die eine engmaschige Betreuung benötigen, als in anderen Regionen Nordhrein-Westfalens.
Für eine Teilnehmerin, die einen Wohnsitz in Belgien hat, sind all diese Probleme ein Kuriosum, denn sie sieht an ihrem Pflegekind, wie es anders geht. Freie Schulmittel, Ganztag und ein warmes Mittagessen in der Schule und mehr Fördermaßnahmen, die von der belgischen Krankenkasse bezahlt werden.
Sylvia schließt da an. Mit 130 Millionen Euro könnte so ein System in NRW etabliert werden – zumindest für die, die sich so eine gute Betreuung und Versorgung nicht leisten können.
Im anschließenden Pressegespräch um 16:45 Uhr fasst sie die Diskussion zusammen und stellt unser Grünes Zukunftsprogramm vor. Dass die Verbände überlastet und unterfinanziert sind, betont sie erneut. Überschuldete Kommunen brauchen einen Rettungsschirm. Ein anderes Schulsystem kann leistungsorientiert und trotzdem sozial gerecht sein und Armutskreisläufe durch mehr Bildung(sgerechtigkeit) durchbrechen. Das alles steckt im Green New Deal.
Kooperationen zwischen verschiedenen Schulformen
Unser nächster Termin findet in einem Kooperationsverbund verschiedener Schulen statt – dem Schulverband Aachen-Ost. Es handelt sich zwar um drei verschiedene Schulen – Hauptschule, Realschule und Gymnasium – aber auf verschiedenen Ebenen arbeiten diese Schulen zusammen.
Der Schulverband enstand ortsgebunden und unter einer Leitfrage:
“Wie können wir unseren Kindern in unserem Viertel das Beste ermöglichen?” Der Einigungsprozess hat einige Kompromisse erfordert, aber es gab auch viele Schritte aufeinander zu, die man so nicht erwartet hätte, wird uns mitgeteilt.
Für die Hauptfächer werden gemeinsame Fachkonferenzen ausgerichtet -und oft wird festgestellt: So weit liegt man gar nicht auseinander. Nur der Anspruch ist oft ein anderer. “Aber daran arbeiten wir”, beteuert der Schulleiter der Hauptschule. Es wird ein Einblick in die verschiedenen Systeme ermöglicht und man sucht die Schnittstellen.
Sylvia berichtet von ihren eigenen Erfahrungen. Sie hat selbst Erfahrungen mit einem internen Schulumbau, war Gesamtschullehrerin.
LehrerInnen des Schulverbandes erzählen, dass besonders einige Kinder zum Nachdenken und Umdenken angeregt haben. Einige wären durch das Rost gefallen – Zukunft ungewiss. Das wollte man nicht. In den Schulen gibt es deswegen verschiedene Stufen des Förderns, besonders um z.B. die Hürde zu nehmen, die der Wechsel zum Gymnasium darstellt. Ab Klasse sieben wird ein Wechsel zunehmend schwieriger. Deswegen muss die Förderung und Forderung gleich am Anfang ansetzen.
Es geht um jedes Kind
“Man muss jeden Schüler kennen. Dann fühlen die sich wohl. Dann können die richtig gefördert werden.” – Würde man sich so welche Sätze nicht von jedem Lehrer und jeder Lehrerin wünschen? Bei diesem Gespräch wird dieses Bekenntnis zum Kind, zum Schüler, gemacht – und das man auch Förderung optimieren kann und will.
Ein weiterer schöner Moment: Eine Lehrerin berichtet davon, dass die Kinder die Grenzen zwischen sich nicht sehen, wenn sie einmal zueinander gekommen sind. Es gibt kein: “Da drüben sitzen die Assis.”
Damit aber noch mehr Kinder eingebunden werden können, will man noch stärker an die Grundschulen herantreten und andere Formen der Elternansprache finden. Innerhalb des Schulverbands werden viele verschiedene Sprachen gelehrt – z.B. auch Türkisch. Aber um auch bildungsferne Schichten zu erreichen und Sprachbarrieren zu überwinden, sollen Anzeigen in türkischen Zeitungen geschaltet werden. Denn ob ein Kind eine bestimmte Schule besucht, wird immer noch von den Eltern entschieden.
Der Schulverband soll sich immer weiter entwickeln
“Wir brauchen eine ganz transparente und durchlässige Entwicklung. Wir müssen das ganz langsam entwickeln”, unterstreicht noch einmal Hauptschulrektor Manfred Paul. Sylvia ergänzt: “Die Stärken aller Schulformen und die Fähigkeiten aller Lehrerinnen und Lehrer sollen allen Kindern zu Gute kommen.” Die Stärke des Schulverbands ist, dass nicht jedes Kind Abitur machen muss, sondern dass mehr Kinder unterstützt werden, aus eigener Kraft einen höheren Abschluss erreichen zu können, als es für sie im streng gegliederten Schulsystem möglich gewesen wäre.
In der Diskussion wird deutlich. Lehrerinnen und Lehrer der drei Schulen möchten einen möglichst fließenden Übergang der Schülerinnen und Schüler ermöglichen. Von Grundschule in die Sek I, vielleicht sogar in die Sek II, zu Ausbildung oder Studium.
Für uns Grüne ist dieser Schulverband ein Leuchturmprojekt, da diese Kooperation soviel Durchlässigkeit und Möglichkeiten eröffnet und die Schulstandorte trotz Demographiewandel erhalten werden können. So, wie wir uns die Möglichkeiten einer Schule vor Ort vorstellen.
Aber Stopp, es gibt noch kritische Fragen:
“Haben sie schon einmal einen Schüler zurückgegeben?” wird in die Runde gefragt. Ja, das ist vorgekommen. Ob nun zurück zur Hauptschule oder zum Gymnasium – das gab es beides schon.
Wäre ja auch komisch, wenn das nicht so wäre. Es wird ja niemand “künstlich begabt”, wie Frau Pieper von Heiden von der FDP sagen würde. Nein, ‘künstlich begabt’ kann niemand werden, es soll niemand strukturell benachteiligt werden. Chancengleichheit zählt!
Aber um ein anderes Thema anzustoßen: Weg wie warme Semmeln gehen heute wieder unsere ‘Räuber’-Broschüren. Noch nicht gelesen? Kann man bei uns bestellen oder direkt herunterladen. Z. B. >> hier <<.
19:30 Uhr – Diskussionsrunde zur Bildungspolitik
Karin Schmidt-Promny führt durch die Veranstaltung, Elisabeth Paul, Landtagskandidatin aus Aachen und Sylvia werden ein wenig Input geben.
Um den Blog nicht zu überfrachten, arbeite ich hier mit einem Nachtrag. Die Diskussion ist auf jeden Fall lebhaft und es gibt viel Zustimmung für die Grüne Schulpolitik. Lediglich der Ruf nach mehr Vorgaben wird laut. Zuviel Freiheit für die Schulen wird kritisch betrachtet – denn so könnte durch die Hintertür ein ‘Spiel nicht mit den Schmuddelkindern’ durchgesetzt werden.
Die Sorge ist verständlich. Sylvia und wir Grüne setzen aber darauf, dass die Schulen, die ihr Angebot erweitern wollen, letztendlich die begehrten Schulen sein werden: Denn der Betreuungsschlüssel und die Mittelvergabe bei integrativen Schulen und längerem gemeinsamem Lernen muss natürlich anders sein. Zu bezahlen ist das, unterstreicht Sylvia. Durch den demographischen Wandel werden Mittel frei und Klassen kleiner. Die Zahl der Schulen wird sich zwangläufig verringern müssen. Einzügige Schulen kann man in größeren Ortschaften nicht aufrecht erhalten. Und bessere Bildung muss der Gesellschaft etwas wert sein. Allein schon unter ethischen Gesichtspunkten sollten wir keine Kinder abhängen oder verloren geben. Für FDP und CDU sei hier aber auch noch das schlagende Argument genannt: Wir können es uns nicht einmal leisten.
Während der Diskussion melden sich viele Eltern zu Wort, die sich Inklusion im Schulsystem wünschen oder bisherige integrative Modelle bemängeln. Warum zum Beispiel bieten integrative Grundschulen eine Ferienbetreuung an, Förderschulen aber nicht? Die Betreuungsarbeit muss dann wieder an Verbände ausgelagert werden, die den Bedarf gar nicht decken kann.
Wieso werden ErzieherInnen so schlecht bezahlt, obwohl sie doch den Grundstein für jede Bildungskarriere legen? “In Deutschland gilt die Denke: Mütter machen es doch für umsonst, also bekommen die ErzieherInnen ein wenig mehr”, wird eingeworfen. Ein Armutszeugnis weder für Mütter noch für ErzieherInnen.
Auch wird bemängelt, dass Kinder mit Behinderungen oft über eine Stunde Schulweg per Taxi oder Fahrdienst bewältigen müssen, da es vor Ort keine integrativen Schulen gibt. Die Kosten dafür sind extrem hoch, die Kinder werden derweil aus ihrem sozialen Netzwerk Daheim herausgerissen.
Ein Vater erzählt uns, dass Kinder in Aachen, die einen ausländischen Namen tragen, von einigen Schulen mit der Begründung abgewiesen werden, da es dort nur 25 Prozent Migrantenanteil geben dürfe. Angeblich habe das die Landesregierung vorgegeben. In der Diskussion kann dieses Problem nicht aufgeklärt werden. Wahrscheinlich haben die Schulen aber nur einen Grund vorgeschoben. Sylvia wird das prüfen.
Skandalös ist, dass diese abgewiesenen Kinder nur einen ausländischen Namen tragen, aber in Deutschland geboren und integriert wurden. Sie sprechen Deutsch, da es ihre Muttersprache ist. Aber Ali klingt eben nicht wie Andreas.
Es wird noch viel diskutiert und eingeworfen. Am Ende wird deutlich: Das Elend im Schulsystem ist so groß, dass Veränderungen erhofft werden. Sylvia und Elisabeth halten ein Schlusswort und reden nach der Veranstaltung noch mit Einzelnen.
Wir machen uns gegen 22:15 auf den Weg nach Hause. Das bedeutet Düsseldorf und Solingen bei Nacht.
Der Abschluss des Abends war bunt und vielförmig. So, wie eine Schule auch sein sollte.
Der Aufruf muss sein: Schwarz-Gelb abwählen!
Fotos, Bericht und Begleitung: Kristina Beer








