Doppelter Abiturjahrgang 2013

Löhrmann: Endlich Hand in Hand Konzepte erarbeiten

Zu der Kritik des VBE am Abitur-Doppeljahrgang und den dafür verantwortlichen Ministern Andreas Pinkwart und Barbara Sommer erklärt Sylvia Löhrmann MdL, Fraktionsvorsitzende:
„Der VBE bringt auf den Punkt, wie verantwortungslos mit der Zukunft von mehr als 500.000 Jugendlichen in 2013 umgegangen wird. 2013 strömt ein Abiturdoppeljahrgang auf den Ausbildungsmarkt, der durch die schlechten Vorbereitungen von Minister Pinkwart und Ministerin Sommer einer bodenlosen Chancenlosigkeit ausgesetzt ist. Der Druck auf den Arbeitsmarkt wird 2013 so groß sein, dass viele der Abiturienten, insbesondere aber Jugendliche ohne Abi, keinen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz finden werden. Dies wird das Ergebnis der vermurksten Reform der Schulministerin sein, die das G8 im Hauruckverfahren durchgeboxt hat. Dazu kommt die Marktradikalität, für die Minister Pinkwart in der Hochschulbildung die Verantwortung trägt. Die Jugendlichen sind sich selbst überlassen, und nur der oder die vermeintlich Stärkste wird 2013 eine Ausbildungsplatz erhalten. Um die prekäre Situation endlich zu entschärfen, müssen Ministerin Sommer und Minister Pinkwart Hand in Hand Konzepte erarbeiten, wie den Jugendlichen 2013 Chancen auf eine Ausbildung und Arbeit gegeben werden können.  Bayern wird zum Abiturdoppeljahr die Zahl der Studienplätze erhöhen. Gleichzeitig wird die vorzeitige Immatrikulation für das Sommersemester 2013  durch das Vorziehen der Abiturprüfung um zwei Monate ermöglicht. Mindestens 50.000 zusätzliche Studienplätze brauchen wir in NRW!
Minister Pinkwart und Ministerin Sommer legen die Hände in den Schoß und stehlen sich aus der Verantwortung.“